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Hisbollah: Vergeltungsoperation in al-Quds natürliche Reaktion auf Israels Verbrechen

Hisbollah: Vergeltungsoperation in al-Quds natürliche Reaktion auf Israels Verbrechen

Die Widerstandsbewegung der libanesischen Hisbollah hat eine Erklärung abgegeben, in der es heißt, dass die jüngste Vergeltungsoperation eines Hamas-Mitglieds im besetzten Al-Quds Teil einer natürlichen Reaktion auf die zunehmenden israelischen Verbrechen gegen Palästinenser war.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, In der am Sonntag veröffentlichten Erklärung begrüßte die Hisbollah die heroische Operation, die das Hamas-Mitglied Scheich Fadi Abu Shkhaydam im besetzten Osten al-Quds durchgeführt hat.

„Diese Operation ist eine natürliche Reaktion auf die unaufhörlichen Verbrechen der Besatzung gegen das palästinensische Volk, einschließlich Tötungen, Verhaftungen, Zerstörung von Häusern und Ackerland, und sendet die starke Botschaft an den Feind, dass seine Verbrechen und Terrorakte nicht unbeantwortet bleiben werden“, so die Hisbollah.

An anderer Stelle in ihrer Erklärung betonte die Hisbollah, dass solche Vergeltungsoperationen eine praktische Bestätigung der Vitalität des palästinensischen Volkes und ihrer festen Entschlossenheit seien, den Widerstand bis zur Befreiung des besetzten Landes und der Heiligtümer fortzusetzen.

Israelische Truppen haben am Sonntag einen 42-jährigen Palästinenser in der Nähe des Kettentors, einem der Eingänge zum Gelände der al-Aqsa-Moschee, tödlich erschossen. Die israelische Polizei schloss das Gelände nach dem Vorfall sofort für Besucher.

Israelische Medien behaupteten, der palästinensische Mann habe das Feuer eröffnet und sei am Tatort von Soldaten erschossen worden. Später wurde er als Bewohner des Flüchtlingslagers Shuafat im Osten von al-Quds und als einer der Anführer der Hamas-Widerstandsbewegung im Lager identifiziert.

Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom sagte, vier Menschen seien bei dem Vergeltungsangriff verletzt worden und fügte hinzu, dass zwei der Opfer Zivilisten waren, während die beiden anderen israelische Polizisten waren.

Unmittelbar nach dem Vorfall lobte Hamas-Sprecher Hazim Qasim den Vorfall und nannte ihn im Einklang mit dem „legitimen Kampf“ des palästinensischen Volkes.

Hamas: Al-Quds-Operation beweist, dass Palästinenser den Weg des Widerstands gewählt haben

Mohamed Hamada, ein weiterer Hamas-Sprecher, sagte später am Sonntag in einer Pressemitteilung, dass die Widerstandsbewegung dem israelischen Besatzungsregime nicht erlauben werde, seine Aggression gegen die Heilige Stadt fortzusetzen. 

Er sagte, dass die heutige Operation das Festhalten des palästinensischen Volkes an diesem Weg des Widerstands gegen Israel weiter bestätige.

Die Hamas hatte zuvor gesagt, dass der Vorfall unterstrichen habe, dass der palästinensische Widerstand gegen Israel unvermindert weitergehen wird.

Israelische Truppen wurden bei zahlreichen Gelegenheiten vor der Kamera dabei erwischt, wie sie Palästinenser brutal töteten, wobei die Videos im Internet viral wurden und internationale Verurteilung auslösten.

Das Regime von Tel Aviv wurde für seinen umfangreichen Einsatz tödlicher Gewalt und die außergerichtliche Tötung von Palästinensern kritisiert, die keine unmittelbare Bedrohung für die Besatzungstruppen oder die israelischen Siedler darstellen.

In den besetzten Gebieten herrschen seit Monaten hohe Spannungen über die Siedlungsaktivitäten Israels und die geplante Vertreibung palästinensischer Familien aus ihren angestammten Häusern.

Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten wurden in diesem Jahr bei der israelischen Niederschlagung der Proteste bisher mindestens 331 Palästinenser getötet und 16.000 weitere verletzt.

Im gleichen Zeitraum zerstörte das zionistische Regime 721 palästinensische Gebäude und vertrieb 962 Palästinenser in al-Quds und im Westjordanland.

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