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Deutschland lehnt Waffenlieferung an Ukraine ab

Deutschland lehnt Waffenlieferung an Ukraine ab

Der deutsche Außenminister Heiko Maas hat die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach militärischer Unterstützung für dieses Land abgelehnt.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Der Konflikt in der Ostukraine könne nur auf politischem Wege gelöst werden. Dies sollte allen Beteiligten klar sein, sagte Maas am Dienstag am Rande einer Videokonferenz mit Nato-Außenministern.

Dies bleibe auch die Richtschnur des deutschen Engagements und daran werde sich nichts ändern. "Waffenlieferungen helfen dabei nicht", stellte Maas klar.

Der deutsche Außenminister reagierte auf die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".  Selenskyji hatte der deutschen Zeitung gesagt, die Ukraine benötige Raketen-Schnellboote, Patrouillenboote, Sturmgewehre, Funkausrüstung und gepanzerte Militärfahrzeuge.

Der ukrainische Präsident sagte, Deutschland habe seinem Land keine militärische Hilfe geleistet, könnte das aber tun.

Russland und die Ukraine haben sich in den letzten Wochen gegenseitig die Schuld an einem Anstieg der Gewalt in den russischsprachigen Regionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine, die als Donbas bekannt sind, gegeben, wo seit 2014 ukrainische Truppen und pro-russische Kräfte kämpfen.   

Kiew und seine westlichen Verbündeten werfen Moskau vor, an dem Konflikt  mitzuwirken, indem es die Milizen mit Waffen und Kräften unterstützte, was Moskau nachdrücklich bestreitet. 

Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland sind seit 2014 wegen der NATO-Osterweiterung, dem Ukraine-Konflikt sowie auch wegen der Syrienkrise stark angespannt.

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