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Bin Salman versuchte Saad al-Hariri mit zionistischer Spionagesoftware auszuhorchen

Bin Salman versuchte Saad al-Hariri mit zionistischer Spionagesoftware auszuhorchen

Der saudische Kronprinz hat versucht verschiedene Politiker und Persönlichkeiten im Libanon auszuspionieren, darunter den libanesischen Ministerpräsidenten.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Die Regierungen von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben zwischen 2018 und 2019 libanesische Politiker und Persönlichkeiten mit dem israelischen Spionageprogramm Pegasus ins Visier genommen, berichtete die französische Zeitung Le Monde am Dienstag.

Bei Le Monde hieß es, dass der damalige libanesische Ministerpräsident Saad Hariri sowie der Präsident des Landes, Michel Auon und mehrere libanesische Hisbollah-Verantwortungsträger von der israelischen Spionagesoftware Pegasus ausspioniert wurden.

Der libanesische Außenminister Gebran Bassil und der Zentralbankgouverneur Riad Salameh sind weitere libanesische Persönlichkeiten, die im Bericht von Le Monde erwähnt werden.

Ebenso wurden Ghassan bin Jiddo, Direktor von Al-Mayadeen TV, Ibrahim al-Amin, Vorsitzender des politischen Rates der Hisbollah, und Hassan Khalil, ehemaliger libanesischer Finanzminister; sowie andere wichtige libanesische Persönlichkeiten von diesem Spionageprogramm ins Visier genommen.

Dem Bericht zufolge hat die saudische Regierung in den letzten Jahren auf Geheiß von Kronprinz Mohammad bin Salman über die Spionagesoftware Pegasus die Laptops und Handys vieler Prominenter gehackt. Pegasus ist eines der mächtigsten Spyware-Programme der Welt.

Die Malware wurde verwendet, um die Mobiltelefone von Hunderten Journalisten, politischen und sozialen Aktivisten sowie Politikern auf der ganzen Welt auszuspionieren.

Die Präsidentin der EU-Kommission hat am Montag auf eine Meldung über den Einsatz des Pegasus-Spionageprogramms des israelischen  Technologieunternehmens "NSO" reagiert, und dessen Einsatz gegen Journalisten, Aktivisten und Politiker als inakzeptabel bezeichnet.

Ursula von der Leyen sagte, dass dieses Vorgehen gegen alle Gesetze und Regeln der EU verstoße.

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