?>

Amir-Abdollahian: Widersprüchliches Verhalten der USA ist eines der Haupthindernisse bei Verhandlungen

Amir-Abdollahian: Widersprüchliches Verhalten der USA ist eines der Haupthindernisse bei Verhandlungen

"Teheran meint es ernst mit einer guten Einigung, aber das widersprüchliche Verhalten der Amerikaner ist eines der Haupthindernisse dabei", sagte der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian bezüglich der neuen JCPOA-Gesprächsrunde am kommenden Montag in Wien.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Bei einem Telefonat mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis, sagte Hossein Amir-Abdollahian am Dienstag, die USA seien einerseits an einer Rückkehr zum Atomabkommen -JCPOA- interessiert und hätten andererseits in den letzten Wochen in zwei Schritten Sanktionen gegen iranische Einzelpersonen und Unternehmen verhängt. Er fügte hinzu, dass Iran die USA aufgrund ihres Verhaltens beurteile.

In dem Telefongespräch verwies der iranische Außenminister auch auf die kritische Lage im Jemen hin und erklärte, die Islamische Republik Iran unterstütze jeden Versuch, die Blockade des Jemen aufzuheben und den Krieg gegen den Jemen zu beenden.

In Bezug auf die Situation in der Region und in Afghanistan sagte Amir-Abdollahian, dass Iran das derzeitige Regierungsgremium Afghanistans ermutigt habe, eine inklusive Regierung zu bilden, und äußerte sich besorgt über die humanitäre Lage im Land zu Beginn der kalten Jahreszeit, außerdem forderte er internationale Bemühungen bezüglich der humanitären Lage in Afghanistan und der Situation der Flüchtlinge.

Bei diesem Telefongespräch erinnerte der iranische Außenminister auch an die wichtige Position der Schweiz in Europa, und bezüglich der bilateralen Beziehungen zwischen Iran und der Schweiz sagte er, dass diese auf einem guten Weg seien und der jüngste Besuch des Präsidenten des Schweizer Parlaments in Teheran ein Wendepunkt in den parlamentarischen Beziehungen  beider Länder sei.

Der Schweizer Außenminister erinnerte bei diesem Telefonat an seinen Iran-Besuch zum 100. Jahrestag der Beziehungen zwischen beiden Ländern im September letzten Jahres und bezeichnete Iran als ein historisches und sehr attraktives Land.

Cassis sprach auch über den Zustand des Handelskanals beider Länder und erklärte sich zur Zusammenarbeit bereit, um Hilfe über Iran nach Afghanistan zu bringen.

Der Schweizer Außenminister schloss mit der Feststellung, dass sein Land mit der Islamischen Republik Iran bezüglich der Notwendigkeit der Bildung einer inklusiven Regierung in Afghanistan übereinstimme, und lobte Teheran für die Bemühungen um eine diplomatische Lösung in Afghanistan und die Aufnahme von afghanischen Flüchtlingen.

342/


Posten Sie Ihre Kommentare

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet

*