24 Mai 2026 - 12:14
Source: ABNA
Peseschkian: Die Geschichte der US-Treulosigkeit zwingt uns zu äußerster Vorsicht

Der Präsident betonte, dass wir nur die legitimen Rechte unseres Volkes einfordern wollen, und sagte: «Die Geschichte und Erfahrung von Verhandlungen mit den Amerikanern gebietet uns, äußerste Vorsicht walten zu lassen.»

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ABNA erklärte Masud Peseschkian am heutigen Samstagmorgen (23. Mai 2026) bei einem Treffen mit Asim Munir, dem Oberbefehlshaber der Armee der Islamischen Republik Pakistan, und dankte ihm und seiner Regierung für ihre Bemühungen um Stabilität und Sicherheit in der Region: «Das Volk und die Verantwortlichen Pakistans sind unsere Brüder, und wir hegen aufrichtige Zuneigung für Sie. Wir Muslime sind ein einziger Körper und haben keine andere Wahl als die Einheit. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Lage unseres Volkes und aller Muslime der Welt zu verbessern.»

Der Präsident fügte hinzu: «Meine aufrichtige Überzeugung ist, dass wir die Einheit und Geschlossenheit der islamischen Welt mit praktischen Lösungen verfolgen und die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Beziehungen zwischen uns so weit wie möglich stärken und ausbauen müssen. Die Steigerung des Kooperationsniveaus zwischen den Völkern islamischer Länder ist der wichtigste Faktor für die Verwirklichung und Stärkung der praktischen Einheit und die Beseitigung jeglicher Grundlagen für Differenzen und Konflikte zwischen ihnen.»

In einem anderen Teil seiner Rede betonte der Präsident, dass die Islamische Republik Iran ihre Verbundenheit mit den internationalen Rechtsrahmen in der Praxis gezeigt habe, und sagte: «Wir wollen nur die legitimen Rechte unseres Volkes einfordern, aber die Geschichte und Erfahrung von Verhandlungen mit den Amerikanern gebietet uns, äußerste Vorsicht walten zu lassen.»

Die USA werden aus diesem Konflikt nicht als Sieger hervorgehen

Peseschkian betonte, dass Krieg niemals irgendjemandem einen Nutzen gebracht habe, und stellte fest: «Die USA werden aus diesem Konflikt nicht als Sieger hervorgehen. Vielmehr sind es die Länder der Region und der Welt, die schwere Verluste erleiden werden, und das zionistische Regime ist der einzige Akteur, der durch Krieg seine eigenen Interessen in der Region verfolgt.»

Der Präsident wies auf das Misstrauen unseres Volkes gegenüber den USA aufgrund wiederholter Vertragsbrüche, Angriffen während der Verhandlungen und der Ermordung von Verantwortlichen hin und betonte: «Unter diesen Umständen hat sich die Islamische Republik Iran im Vertrauen auf die brüderlichen Beziehungen zu befreundeten Ländern, einschließlich Pakistans, auf den Weg des Dialogs begeben, aber unser Hauptziel ist es, ausschließlich die Interessen des iranischen Volkes mit geeigneten und angemessenen Lösungen zu sichern.»

Your Comment

You are replying to: .
captcha