Laut der Nachrichtenagentur AhlulBayt (Abna) gab Tedros Adhanom, der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), bekannt, dass die Eskalation der Gewalt rund um die beiden Krankenhäuser „Al-Rantisi“ und „Al-Ayoun“ im Gazastreifen Patienten und medizinisches Personal gezwungen hat, die Einrichtungen zu verlassen.
Er drückte seine Besorgnis über die sich verschlechternde humanitäre und gesundheitliche Lage in Gaza aus und betonte, dass die Risiken für Zivilisten zunehmen und medizinische Zentren geschützt werden müssen, damit die grundlegende medizinische Versorgung fortgesetzt werden kann.
Adhanom wies darauf hin, dass das Al-Rantisi-Krankenhaus das einzige spezialisierte Kinderzentrum in Gaza und das Al-Ayoun-Krankenhaus das einzige spezialisierte Behandlungszentrum für Augenkrankheiten in dieser Region war.
Er warnte davor, dass die Fortsetzung der Gewalt und die Schließung der medizinischen Zentren, während Hunderttausende von Menschen in Gaza anwesend sind, zum Tod weiterer Menschen führen könnte.
Der Leiter der WHO forderte die Suche nach sofortigen Lösungen, um Zivilisten zu schützen und die Fortsetzung der medizinischen Versorgung zu gewährleisten.
Das Gesundheitsministerium in Gaza hatte zuvor angekündigt, dass die Krankenhäuser Al-Rantisi und Al-Ayoun aufgrund wiederholter israelischer Angriffe in ihrer Umgebung außer Betrieb genommen wurden. Auch das medizinische Notfallzentrum in der Stadt Gaza wurde vollständig zerstört.
In der Erklärung heißt es, dass „die Besatzer absichtlich und systematisch die Infrastruktur des Gesundheitswesens in der Provinz Gaza angreifen, eine Aktion, die im Rahmen der Völkermordpolitik gegen die Menschen in dieser Region stattfindet“.
Das Gesundheitsministerium betonte auch, dass alle Wege, die zu den Krankenhäusern führen, entweder zerstört oder unsicher sind, was den Zugang von Patienten zu medizinischen Zentren sehr schwierig macht.
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