Laut der internationalen Nachrichtenagentur Ahl-e Bayt (ABNA) – forderten libanesische Aktivisten heute, am Mittwoch, den 26. September 2025, bei einem Volksmarsch in der libanesischen Hauptstadt ein Gerichtsverfahren gegen Israel wegen der Verbrechen, die während der Tragödie der Pager-Explosionen an Tausenden libanesischen Bürgern begangen wurden. Die Teilnehmer betonten, dass internationale Gerechtigkeit der einzige Weg sei, um zu verhindern, dass Tel Aviv der Bestrafung entgeht.
In einer Erklärung forderten die Organisatoren des Marsches die libanesische Regierung auf, ein umfassendes Rechtsdossier zu erstellen und in- und ausländische Experten hinzuzuziehen, um bei den zuständigen Gerichten und Justizbehörden Klagen gegen Israel einzureichen. Sie betonten, dass der Schutz der Bürger vor den wiederholten Bedrohungen und Aggressionen Israels eine der grundlegendsten Pflichten des Staates sei.
Die Erklärung wies auch darauf hin, dass Experten der Vereinten Nationen bestätigt haben, dass die Handlungen der israelischen Armee, die auf Massenmord und die Schaffung von willkürlichem Terror und Angst abzielen, ein Kriegsverbrechen und eine klare Verletzung des internationalen humanitären Rechts darstellen.
Die Organisatoren betonten, dass dieser Marsch in Opposition zu jeglichen Versuchen der Normalisierung der Beziehungen zu Israel stattfand und das Recht der Libanesen auf ein Gerichtsverfahren gegen die Täter dieser Verbrechen bekräftigt. Sie fügten hinzu, dass die Forderung nach einem Gerichtsverfahren keinem politischen Weg widerspreche, sondern eine nationale und humanitäre Notwendigkeit sei.
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