Zum Geburtstag Fatimas –Glaube an die Revolution stärken

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  • Source : offenkundiges.de
Brief

Imam Chamene’i sagte anlässlich des Geburtstags der heiligsten aller Frauen folgendes:

Imam Chamene’i sagte anlässlich des Geburtstags der heiligsten aller Frauen folgendes:

„Die Lobredner rezitieren Gedichte in Gedenken an die Verteidiger der heiligen Schreine, was sehr wertvoll ist, daran herrscht kein Zweifel. Noch wichtiger aber ist es, den Glauben unter den Jugendlichen zu stärken. Der Feind arbeitet gegen den Glauben an den Islam, gegen den Glauben an die Wirksamkeit des islamischen Systems und den Glauben an die Möglichkeiten und die Dauerhaftigkeit des islamischen Systems.“

Der Feind arbeitet Tag und Nacht daran, den Geist und den Glauben der Jugendlichen zu vergiften. Das Stichwort lautet hier „soft war“. Seien es muslimische Jugendliche im Westen, in islamischen Ländern oder im Iran selbst. Er arbeitet daran, den Glauben der jungen Leute zu schwächen, und deren Festhalten an der Revolution zu bekämpfen.

Hierbei stellen sich drei wichtige Fragen:

  1. Wer ist dieser Feind?
  2. Welche(s) Ziel(e) hat der Feind?
  3. Wie schwächt er den Geist der jungen Menschen?

USA ist der große Satan

Der Feind sind die USA mit ihren Lakaien im Westen und im Osten. Hierzu zählen vor allem Großbritannien, Israel und Saudi-Arabien.

Extremismus und Säkularismus – Irreführung im Endstadium

Im Hinblick auf den muslimischen Glauben haben die USA und seine Helfer zwei Hauptziele: Zum Einen den Weg der Übertreibung, welcher in fanatischem Extremismus mündet, und im letzten Stadium in Gruppen à la Al Qaida oder IS endet, zu verbreiten. Zum Anderen den Weg der Untertreibung, der Verbreitung eines sog. moderaten und säkularen Glaubens, frei von jeglicher Ideologie, frei von jeglicher religiösen Praxis und jeglicher politischen Aktivität unter die Menschen zu bringen. Der Glaube beschränkt sich hierbei auf das Private und das Innerste eines Menschen.

Der ideale islamische Weg ist aber der Weg der Mitte, der Mitte zwischen Übertreibung und Untertreibung, zwischen Extremismus und Säkularismus. Es ist der Weg der Liebe und Barmherzigkeit zu allen Menschen, insbesondere zu den Glaubensgeschwistern, und gleichzeitig der Weg der Härte und Heftigkeit gegen alle Feinde der Muslime und der Menschheit. Das ist der Weg der islamischen Revolution unter der Führung von Imam Sayyid Ali Chamene’i. Und das ist der Weg, von dem weggelenkt werden soll.

Medien, Konsum und Satane unter den Menschen

Mit seinem gesamten Medienapparat versucht der Feind junge Menschen und insbesondere Muslime weltweit vom geraden Pfad, vom Pfad der Spiritualität, hin zum Pfad des Materialismus zu führen. Aber Medien sind nicht sein einziges Mittel. Ein weiteres Mittel ist die des grenzen- und sinnlosen Konsums. Das ständige Kaufen, Kaufen, Kaufen lenkt die Menschen vom wahren Sinn ihres Daseins und von jeglicher innerer Ruhe ab.

Eines seiner Hauptmittel sind zudem irregeführte Menschen, die wiederum andere Menschen in die Irre führen, quasi Satane unter den Menschen wie sie auch im Qur’an beschrieben werden. Entweder tun sie dieses bewusst oder unbewusst. In jedem Fall ist bekannt, dass die USA und ihre Lakaien solche Einzelpersonen oder Gruppen in weiten Teilen finanziell in immenser Form unterstützen.

Im schlimmsten Fall betrachten sich solche Menschen als gläubige aktive Muslime, die als einzige den wahren Islam repräsentieren und alle anderen, die nicht auf ihrem Weg schreiten, als schwach im Glauben, als fehlgeleitet oder gar als ungläubig und vogelfrei betrachten und auch so bezeichnen.

Die sog. moderaten säkularen Muslime verunglimpfen stets andere als radikal und extremistisch und stellen ihre Richtung als den wahren mittleren Weg dar. Sie benutzen alle Floskeln wie „unabhängig“ bzw. „unabhängig vom Ausland“, oder gar „isoliert“, von anderen „im Stich gelassen“, vielleicht auch „integriert“ oder gar „Muslime deutscher/europäischer/amerikanischer Identität“. Sie vertreten ausschließlich Mainstream-Meinungen, sei es über innenpolitische oder außenpolitische Angelegenheiten. Sie halten sich aus wichtigen muslimischen Angelegenheiten, wie z.B. dem Palästina-Konflikt komplett raus, oder vertreten auch hier Mainstream-Meinungen. Meilensteine dieser sog. moderaten sind z.B. weibliche „Imame“, die geschlechtergemischte Gemeinschaftsgebete leiten (Stichwort: islamischer Feminismus) oder homosexuelle „Geistliche“, die als fortschrittlich und reformistisch von Mainstrem-Medien gepriesen werden.

Die Extremisten beschimpfen jeden, der nicht auf ihrem Weg ist, als ungläubig. Gehen sie noch einen Schritt weiter, betrachten sie alle anderen als vogelfrei, wie es seit einigen Jahren der IS vorlebt.

Augen auf, wenn etwas seltsam scheint

Wichtig für Jugendliche ist, dass sie sehr aufmerksam sind. Extremisten erkennt wahrscheinlich jeder als gefährlich, sog. Moderate sind oftmals umso schwieriger als feindlich und gefährlich zu erkennen, auch unter Schiiten. Es ist aber immer möglich gewisse Maßstäbe anzuwenden:

  • Wie stehen bestimmte Personen/Gruppen zum Palästina-Konflikt?

Stehen sie klar auf der Seite der Palästinenser, ist das ein gutes Zeichen. Drucksen sie nur herum, ist das eher ein schlechtes Zeichen.

  • Wie äußern sich diese Leute zum Palästina-Konflikt?

Sagen sie ganz klar, dass Israel ein rassistisches Besatzerregime ist, ist das ein gutes Zeichen. Verbergen sie ihre Ansicht hinter Floskeln und vermeintlich diplomatischen Formuliergen, ist das eher ein schlechtes Zeichen.

  • Wie stehen sie zur islamischen Revolution?

Unterstützen sie diese heilige Revolution auch öffentlich, ist das ein gutes Zeichen. Ist ihre Position diesbezüglich unklar, oder verbergen sie sich hinter Floskeln wie „wir stehen der iranischen Politik kritisch gegenüber“, ist das ein eher schlechtes Zeichen.

  • Wie stehen sie im Allgemeinen zum politischen Islam?

Sind sie selbst politisch und betrachten Politik als einen der wichtigsten Bestandteile des Islams, so wie es vor allem Imam Chomeini lehrte, ist das ein gutes Zeichen. Andernfalls ist Vorsicht geboten.

  • Wie stehen sie zur islamischen Einheit?

Sprechen sie sich für die Einheit der Muslime aus und unterstützen jede Bemühung zur Wahrung der Einheit, ist das gut. Drucksen sie herum oder sprechen sie sich direkt oder indirekt gegen die Einheit der Muslime aus, ist das ein schlechtes Zeichen.

  • Wie präsentieren sie sich selbst?

Sind sie bescheiden, betrachten sich als Diener der Muslime und ihre Arbeit für die Muslime als nicht essenziell, da Allah sie nicht braucht um die Muslime aufzuklären, ist das ein gutes Zeichen. Stellen sie sich hingegen als die einzigen dar, die aktiv sind, und sprechen voller Stolz über ihre noch so kleinen oder kaum hilfreichen Aktivitäten, ist das ein sehr schlechtes Zeichen.


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