13. Absatz – Imam Khamenei’s zweiter Brief

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  • Source : offenkundiges.de
Brief

“Nun stellt sich folgende Frage: Begehen wir denn eine Sünde, wenn wir keine streitsüchtige, primitive und sinnentleerte Kultur wollen?”

“Nun stellt sich folgende Frage: Begehen wir denn eine Sünde, wenn wir keine streitsüchtige, primitive und sinnentleerte Kultur wollen?”

  • rhetorische Frage; natürlich ist es keine Sünde
  • streitsüchtig: keine Bereitschaft vorhanden, auf eigenes Recht zu verzichten zugunsten eines Dritten oder zugunsten der Gemeinschaft; Krieg nicht gegenüber nicht abgeneigt
  • primitiv: nicht weiterentwickelt; nicht modern; vielleicht auch rückschrittlich
  • sinnentleert: sinnlos, zwecklos; falls es mal einen Sinn gab, so ist dieser abhanden gekommen

“Machen wir uns etwas schuldig, wenn wir uns gegen eine verheerende Flut stellen, die in Form von verschiedenen scheinbar künsterlischen Produkten in Richtung unserer jungen Menschen strömt?”

  • Fortführung der ersten rhetorischen Frage
  • verheerende Flut: mit aller Macht, mit allen Mitteln: Internet, TV u.a.
  • scheinbar künstlerische Produkte: scheinbar bedeutet, dass es nicht so ist, wie es aussieht; zum Schein; das, was als künstlerische Produkte verkauft wird, sind de facto keine künstlerischen Produkte, sondern etwas anderes, vielleicht Ablenkung, vielleicht Indoktrienierung o.ä., vielleicht auch etwas sinnentleertes (siehe oben), z.B. Filme, Musik, Mode usw., in denen Nacktheit, Gewalt, Kriminalität und Drogenkonsum verherrlicht werden, anstatt dass das Kunst dafür genutzt wird die Gesellschaft wach zu rütteln.

“Ich streite nichtg die Wichtigkeit und den Wert von kulturellen Beziehungen ab.”

  • Interkultureller Austausch ist wichtig, wertvoll und notwendig

“Immer wenn diese Beziehungen unter natürlichen Bedingungen und unter Achtung der Gesellschaft, die sie empfangen sollen, vonstattengingen,”

  • natürliche Bedingungen: keine künstliche Einflussnahme wie z.B. beim “soft war”
  • Achtung der Gesellschaft, die empfangen soll: Achtung und Respekt, kein Aufzwingen, keine Hinterhältigkeit
  • zur Zeit findet nur eine einseitige Invasion statt
  • es gab bereits Kulturaustausch zwischen der islamischen Welt und anderen Zivilisationen, die sehr positiv für beide Seiten verlaufen sind

“haben sie Wachstum, Ehre und Reichtum mit sich gebracht.”

  • positive Folgen eines Kulturaustausches auf Augenhöhe
  • Wachstum in jeder Hinsicht, nicht nur materiell, sondern auch kulturell, spirituell, technisch, wissenschaftlich, zivilisatorisch
  • Ehre: man schützt damit auch seine eigene Kultur; beide Seiten schützen sich selbst
  • Reichtum an Erfahrung vor allem für beide Seiten

“Im Gegensatz dazu sind ungleiche, diktierte Beziehungen ohne Erfolg geblieben und haben Schäden verursacht.”

  • ungleiche und diktierte Beziehungen sind Hinderungsgründe für jeglichen Erfolg
  • ungleich: das, was zur Zeit stattfindet: z.B. die USA verbreitet ihre Kultur überall auf der Welt, ohne selbst andere Kulturen bei sich selbst zuzulassen
  • diktiert: z.B. die USA zwingen ihre Kultur anderen Ländern auf, direkt (z.B. Wirtschaftskrieg) oder unterschwellig (“soft war”)
  • nicht nur kein Erfolg, sondern sogar Schäden, das ist noch weitergehend; Schäden für beide Seiten – es schadet heute auch den Amerikanern, dass ihre eigene Kultur in der Welt so von ihnen selbst vor allem pervertiert wird

Eure Zeynep & Ali

Quelle: offenkundiges.de


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