• Deutschland

    Entlastungsantisemitismus auf Kosten der Muslime

    Der Versuch der Rechten eine neue Stufe der antisemitischen Verleumdung. Die Debatte verursacht regelmäßig eine Vermengung der Begrifflichkeiten. Das ist schädlich, wenn besonders diese Vermengung von antimuslimscher Seite genutzt wird, die Ursachen des Antisemitismus muslimischen Einwanderer in die Schuhe zu schieben, um die historische Wahrheit zu verschleiern.

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  • Deutschland

    Unter Nichtsgönnern

    Sie ist die Tochter aus einem arabischen Clan in Berlin. Und hat den Salafismus entdeckt. Doch so ganz sicher ist sie sich nicht in ihrem Hass.

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  • Trump vergibt "Fake News Awards"

    US-Präsident Trump hat Medienberichte ausgezeichnet, die er für falsch hält - von CNN, "New York Times", ABC News. Die schärfste Kritik an Trumps Journalistenschelte kam von einem republikanischen Senator.

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  • Deutschland

    Frauen vermitteln Religion

    Neben der Ausbildung von Imamen investieren islamische Religionsgemeinschaften auch in die Ausbildung von Theologinnen. Muhammed Suiçmez hat mit einigen von ihnen gesprochen.

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  • Deutschland

    Die neue Unberechenbarkeit

    Der Messerattentäter von Hamburg steht jetzt vor Gericht. Er ist ein Täter neuen Typs und stellt die Behörden vor neue Herausforderungen. Von Matthias Wyssuwa

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  • Türkei

    Muslime sind Partner im antirassistischen Kampf – Im Gespräch mit Christine Buchholz

    Die Zeitung „Jungle World“ hat am 1.12. 2017 unter dem Titel „falsche Freunde“ einen Artikel veröffentlicht, der den Zentralrat der Muslime und das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ angreift. Auch vorher schon wurde von einigen kritisiert, dass sich der Zentralrat der Muslime an dem Bündnis beteiligt. Wir haben mit Christine Buchholz, Bundestagsabgeordnete der Linken und aktiv bei Aufstehen gegen Rassismus, gesprochen. Die Freiheitsliebe: Die jungle World hat einen Tag vor den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ (AgR) kritisiert, weil es mit dem Zentralrat der Muslime (ZMD) kooperiert. Sie unterstellt dem ZMD, bzw. seinen Mitgliedsorganisationen „reaktionäre und rechtextreme Ansichten“. Christine Buchholz: „Aufstehen gegen Rassismus“ ist ein Bündnis, in dem ganz unterschiedliche Organisationen und Einzelpersonen zusammenarbeiten. Wir tun das auf der Grundlage unseres gemeinsamen Aufrufes aus dem März 2016. Es ist wichtig, dass diejenigen, die unmittelbar und am stärksten vom Rassismus der AfD und anderen betroffen sind, Teil unseres Bündnisses sind, Deswegen begrüße ich die Zusammenarbeit mit dem ZMD. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sich weitere muslimische Organisationen und Einzelpersonen beteiligen. Ich finde es erfreulich, dass erstmalig auch ein Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde an unserem Bündnistreffen teilgenommen hat. Wir stehen auch in Kontakt mit der Alevitischen Gemeinde in Deutschland und mit weiteren Organisationen der migrantischen Selbstorganisation. Alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, welcher Herkunft oder welcher Religion sind vor Rassismus in Schutz zu nehmen. Ich finde es grundsätzlich richtig, ein Bündnis aufzubauen, in dem alle, die den Aufruf und damit dessen Grundsätze teilen, mitarbeiten können. Rassistische Organisationen gehören in keinem Fall dazu. „Aufstehen gegen Rassismus“ hat sich dafür entschieden, die Menschen in den unterschiedlichen Organisationen zu stärken, die dem Kampf gegen Rassismus höchste Priorität einräumen. Das gilt für die Parteien genauso wie lokale Initiativen und auch einen Verband wie den Zentralrat der Muslime, ZMD. Nicht in allen Organisationen werden die Bündnis-Positionen von allen Mitgliedern wie im Gründungsaufruf rückhaltlos geteilt. So duldet die SPD einen Rassisten wie Thilo Sarrazin, in den Gewerkschaften gibt es Vorbehalte, Teile der AfD als faschistisch zu bezeichnen, da man die eigenen Mitglieder nicht vor den Kopf stoßen will. Auch bei Linken und Grünen gibt es Stimmen, die eine restriktivere Einwanderungspolitik befürworten. Das hindert uns nicht an einer Zusammenarbeit. Es hat auch niemand Probleme damit in der Flüchtlingssolidarität mit der Katholischen Kirche zusammenarbeiten, auch wenn sie z.B. Frauenpolitisch andere Positionen vertritt. Die Freiheitsliebe: Die Jungle World unterstellt ATIB, einer Organisation im Zentralrat der Muslime, Nähe zu den „Grauen Wölfen“. Christine Buchholz: Bereits vor einem Jahr gab es Kritik am ZMD wegen ähnlicher Vorwürfe gegen ATIB. ATIB hat die Vorwürfe zurückgewiesen und ist auch schon erfolgreich gegen ähnliche Vorwürfe vorgegangen. Das ist der Ausgangspunkt, selbst wenn es nicht auszuschließen ist, dass sich einzelne Personen anders äußern. Zudem ist ohnehin eines klar: Nicht ATIB ist Mitglied von AgR, sondern der Zentralrat als Ganzes. Die Zusammenarbeit und die Beiträge des ZMD im Rahmen der Bündnis-Aktivitäten waren immer voll und ganz im Sinne und Geist der gemeinsamen Erklärung von AgR. Der Zentralrat hat darüber hinaus immer wieder öffentlich Stellung bezogen gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus. Die jeweilige Ausprägung von muslimischen und migrantischen Organisationen in Deutschland ist stark durch die Migrationsgeschichte sowie Rassismus in Deutschland geprägt. Das führt dazu, dass Konflikte aus den Herkunftsländern für viele ihrer Mitglieder eine vergleichsweise wichtige Rolle spielen. Selbst wenn ich Positionierungen in Bezug auf einen Konflikt in einem Herkunftsland nicht teile, ändert das nichts daran, dass ich alle für den Kampf gegen Rassismus gewinnen will. Die Freiheitsliebe: Die jungle World schreibt: „Mit dabei ist auch die Erdoğan-Apologetin Betül Ulusoy, die als Mitglied der Jungen Union in Berlin vergeblich darum gekämpft hat, ihr Rechtsreferendariat mit Kopftuch anzutreten.“

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  • Deutschland

    Muslime sind Partner im antirassistischen Kampf – Im Gespräch mit Christine Buchholz

    Die Zeitung „Jungle World“ hat am 1.12. 2017 unter dem Titel „falsche Freunde“ einen Artikel veröffentlicht, der den Zentralrat der Muslime und das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ angreift. Auch vorher schon wurde von einigen kritisiert, dass sich der Zentralrat der Muslime an dem Bündnis beteiligt. Wir haben mit Christine Buchholz, Bundestagsabgeordnete der Linken und aktiv bei Aufstehen gegen Rassismus, gesprochen. Die Freiheitsliebe: Die jungle World hat einen Tag vor den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ (AgR) kritisiert, weil es mit dem Zentralrat der Muslime (ZMD) kooperiert. Sie unterstellt dem ZMD, bzw. seinen Mitgliedsorganisationen „reaktionäre und rechtextreme Ansichten“.

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  • Europa

    Die vielen Wege in die Radikalität

    In der Wissenschaft tobt ein Streit: Hat sich der Islam radikalisiert oder islamisiert sich die Radikalität? Der Osnabrücker Islamwissenschaftler Michael Kiefer spricht im Interview über die Scheindebatte.

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  • Deutschland

    AfD hält an umstrittenem Kandidaten fest

    Drei Mal ist Albrecht Glaser bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten schon durchgefallen. Doch die AfD will ihn wieder aufstellen – und macht den größten Kritikpunkt an dem Kandidaten zur Bedingung für Alternativen

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Hadsch-Botschaft des Revolutionsoberhauptes Ajatollah Khamenei 2017
پیام امام خامنه ای به مسلمانان جهان به مناسبت حج 2016
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