Philippinen

Geisel von Islamistengruppe Abu Sayyaf enthauptet

  • News Code : 750007
  • Source : welt
Brief

Auf den Philippinen wurde eine kanadische Geisel von islamistischen Entführern brutal ermordet. In deren Gewalt befinden sich zwei weitere Ausländer. Für ihre Freilassung fordern sie Lösegeld.

Ein vor rund sieben Monaten auf den Philippinen von der Islamistengruppe Abu Sayyaf entführter Kanadier ist von den Entführern enthauptet worden. Premierminister Justin Trudeau sprach am Montag in einer kurzen Fernsehansprache von einem "kaltblütigen Mord". "Kanada verurteilt diese Brutalität rückhaltlos." Die philippnischen Behörden hatten zuvor mitgeteilt, dass der Kopf eines ausländischen Mannes auf einer Insel gefunden worden sei.

Das Fluglatt der philippinischen Polizei zeigt den ermordeten Kanadier John Ridsdel in der Mitte. Die beiden anderen Geiseln, der Norweger Kjartan Sekkingstad (li.) und der Kanadier Robert Hall, sind weiter in der Gewalt der Entführer

Der Kanadier war zusammen mit einem Landsmann am 21. September vergangenen Jahres von Abu Sayyaf aus einer Hotelanlage verschleppt worden. Die andere Geisel befindet sich noch immer in den Händen der Entführer. Bemühungen um die Freilassung seien im Gange, sagte Trudeau. Zugleich arbeite Kanada mit den philippinischen Behörden zusammen, um die Täter zu finden.

Im März war ein Video mit den ausgemergelten Geiseln aufgetaucht. Mit ihnen war zudem ein Norweger in dem Film zu sehen, der zur selben Zeit verschleppt worden war. Die Islamisten drohten mit der Ermordung der Männer, wenn ihrer Forderung nach einem Lösegeld in Höhe von mehreren Millionen Euro nicht nachgekommen werde. In einem Video zuvor hatten sie 20 Millionen Euro für jede der Geiseln gefordert.


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