Wie Trump Chicago das Morden austreiben will

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  • Source : mho
Brief

Donald Trump präsentiert sich gern als starker Mann, der politische Härte als Lösung vieler Probleme sieht: Auch für die Bekämpfung der Kriminalität hat er ein simples Rezept.

135 Tote und 700 Schießereien zählte die Stadt Chicago allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres - in Amerikas drittgrößer Stadt starben mehr Menschen durch Gewaltverbrechen als in Los Angeles und New York zusammen. Für Donald Trump gibt es für solche Fälle eine einfache Lösung: Der Republikaner will die umstrittene Polizeitaktik "stop and frisk" (anhalten und durchsuchen) aus New York City in Chicago anwenden - am liebsten landesweit. Trumps Begründung: "In New York City hat das unglaublich gut funktioniert"

Umstritten ist die Methode deshalb, weil im Schnitt mehr Afro-Amerikaner und Einwanderer mit lateinamerikanischem Hintergrund von der Polizei gefilzt werden als Personen mit weißer Hautfarbe - teilweise auch, ohne dass es einen klaren Verdacht gibt. Trump schränkte wohl auch deshalb einen Tag, nachdem er diesen Vorschlag gemacht hatte, ein: Er habe nur über Chicago gesprochen und nicht über eine Einführung in ganz Amerika, wie die Agenturen gemeldet hatten. Doch da war die Nachricht schon in der Welt - und die Kritik ließ nicht lange auf sich warten.


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