Den Plan der Feinde erkennen: Imam Chameneis Rede vor den Abgesandten aus Qum

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  • Source : offenkundiges.de
Brief

Am 8. Januar 2017 hielt Imam Chamenei eine Rede vor Vertretern der heiligen Stadt Qum. Der Imam hielt die Rede anlässlich des Jahrestages der Erhebung der Stadt gegen das US-gestützte Schah-Regime am 19. Dey 1356 (9. Januar 1978).

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Begnadenden.

Aller Dank gebührt Allah, dem Herrn der Welten, und der Frieden und Segen seien mit unserem Meister und Propheten Muhammad, seiner reinen und fehlerlosen Familie, insbesondere mit dem Verbliebenen Gottes auf Erden (Imam Mahdi (a.)).

Ich heiße euch willkommen, liebe Bevölkerung Qums, Brüder und Schwestern aus den Reihen der Stadt und der heiligen Hauza. Ich heiße euch alle willkommen. Ihr habt euch die Mühe gemacht und wart so gütig, diesem Treffen beizuwohnen.

Ich möchte dieses großen und einflussreichen Ereignisses gedenken, das in der Geschichte ewig währt. Ich habe bereits vieles zum 19. Dey und über die Eigenschaften der Leute von Qum gesagt. Was ich auch sagen würde, ich würde mich wiederholen, da es bereits oft gesagt wurde. Die folgende heilige Koransure, die der ehrenwerte Rezitator vorhin verlesen hat, fasst zusammen, was ich zum Ausdruck bringen möchte: „Diejenigen von euch, die vor dem Erfolg gespendet und gekämpft haben, sind (den anderen) nicht gleichzusetzen. Diese haben eine höhere Rangstufe als die, die erst nachher gespendet und gekämpft haben.“ (57:10)

Die Bevölkerung Qums hat sich erhoben, noch bevor das Volk Irans eine gewaltige Bewegung hervorbrachte. Die Erhebung Qums war sehr einflussreich und rüttelte den Iran auf. Es zog die Aufmerksamkeit aller in Bereitschaft stehenden Herzen auf eine bestimmte Gelegenheit, Möglichkeit und Wahrheit, und so begann die [islamische] Bewegung. Ihr wisst von den anderen Ereignissen, die darauf folgten. Es ist nicht notwendig, das zu wiederholen. Aber wir müssen aus solchen Ereignissen eine Lehre ziehen. Wir müssen von solchen Ereignissen lernen. Und wir haben tagtäglich neue Lehren. Jeden Tag müssen wir, ich eingeschlossen, ihr und die Masse der Menschen von den vergangenen Ereignissen lernen.

Der wesentlichste Punkt im Ereignis von Qum ist – darauf habe ich häufig hingewiesen und ich möchte es noch einmal tun –, dass die Leute rechtzeitig, im richtigen Augenblick, reagiert haben. Wann immer eine Aufgabe rechtzeitig ausgeführt wird, trägt sie Früchte und ist effizienter. Wenn wir ein und dieselbe Aufgabe erst vernachlässigen und sie dann verspätet ausführen, wird sie entweder wirkungslos sein oder ihr Effekt wird sich verringern. Die Leistung der Leute von Qum war es, dass sie sofort die Situation verstanden. Sie identifizierten rasch die Feindschaft und sie antworteten, ohne Zeit zu schinden. Hätten sie aber getrödelt, nachdem der Feind in einer bösartigen und aufrührerischen Weise gegenüber unserem Imam agiert hatte und hätten sie ihre Reaktion auf den nächsten Tag oder den nächsten Monat verschoben, dann hätten die Folgeereignisse nie stattgefunden.

Jede Pflicht hat ihre Zeit. Pflichten müssen zur richtigen Zeit erfüllt werden. Und die vorzüglichste Zeit, einer Pflicht nachzukommen, ist die der Gegenwart. Einige Leute erfüllen ihre Pflichten gar nicht und sagen: „Komm, vergessen wir das.“ Andere erfüllen ihre Pflichten, aber mit Verspätung. Und einige Leute erfüllen sie, wenn der richtige Zeitpunkt bereits endgültig vorbei ist.

Ein Beispiel sind die Tawwabin. Sie traten nicht hervor, als sie es sollten, nämlich zu Aschura. Sie traten hervor, als es zu spät war. Ein weiteres Beispiel ist der Aufstand der Leute von Medina unter der Führung von Abdullah ibn Hanzalah. Sie erhoben sich gegen Yazid, organisierten einen Aufstand und verjagten den Herrscher von Medina, aber es war zu spät. Sie hätten darüber nachdenken müssen, als sie hörten, dass Hussain ibn Ali (a.) Medina verlassen hat, aber sie taten es nicht. Sie haben zu spät daran gedacht. Sie haben erst ein Jahr nach dem Ereignis daran gedacht. Das Resultat lesen wir in der Geschichte: Sie wurden ermordet, ausgelöscht und endeten, ohne etwas erreicht zu haben. Die Dinge müssen zur richtigen Zeit ausgeführt werden. Wenn wir die Aufgaben zur richtigen Zeit ausführen möchten, müssen wir über die Aufgaben selbst Kenntnis haben.

Was ich sagen möchte, ist, dass die Revolution ein gewaltiger Sprung war, den das Volk des Irans vollzogen hat, um sich vor der Erniedrigung, der Abhängigkeit und der Rückwärtsgewandtheit zu retten. Die Revolution war eine gewaltige Bewegung. Die Abhängigkeit und Rückwärtsgewandtheit – diese zwei großen Erniedrigungen – hat sie im Lichte des Islams und mit seiner Anleitung und Führung aus den Köpfen der Menschen gefegt. Abhängigkeit und Rückwärtsgewandtheit waren zwei quälende und chronische Schmerzen. Ziel der Revolution war es, ein Heilmittel gegen diese Schmerzen zu finden. Deshalb entstand die Revolution und deshalb wurde die Islamische Republik auf dieser Grundlage gebaut.

Nehmt euch in Acht: Sobald eine Bewegung entsteht, die Abhängigkeit und Rückwärtsgewandtheit aus den Köpfen der Menschen löschen will – im Falle unserer Revolution war sie erfolgreich und hat Fortschritte gemacht – werden jene, die von der bisherigen Rückwärtsgewandtheit und Abhängigkeit ihren Nutzen zogen, diese Bewegung, diese Revolution und dieses System angreifen. Das ist etwas Natürliches. Es ist keineswegs so, dass wir uns Feinde machen. Einige Leute meinen ständig: „Macht euch nicht andauernd Feinde.“ Es ist so, dass die Bewegung des Volkes Feinde schafft.

Stellt euch vor, ein Tyrann entreißt euch euer Haus, euer Geschäft, eure Bleibe und euer Leben. Wenn ihr ihn rausschmeißt, dann habt ihr nur euer Recht behauptet und genommen, was euch gehört. Aber er zeigt euch ohnehin Feindschaft. Er wird dir so lange Hiebe versetzen, wie er hofft, dass er dich besiegen kann. Wir haben uns keine neuen Feinde gemacht. Sie sind es, die Feindschaft zeigen. Jene, die einst von Irans Abhängigkeit profitierten, feinden uns bis heute an. Diejenigen, die aus der Rückwärtsgewandtheit der iranischen Bevölkerung Profit zogen, sind bis heute unsere kompromisslosen Erzfeinde. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass diese Feindschaft nicht bis zum Tag des jüngsten Gerichts anhält: „Möge Gott zwischen euch und die von ihnen, mit denen ihr verfeindet seid, Liebe setzen! Und Gott ist mächtig. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig.“ (60:7) Das mag in der Zukunft mal passieren, in fünfzig, hundert Jahren. Wir wissen es nicht. Diese Feindschaft mag in der Zukunft enden. Aber was ist die Bedingung für ein Ende dieser Feindschaft?

Die Bedingung ist, dass sich der Feind entweder desillusioniert oder sein Verhalten ändert. Natürlich ist Letzteres unwahrscheinlich. Es ist unwahrscheinlich, dass Supermächte ihr Verhalten ändern. Also herrscht Feindschaft. Was wir im Hinblick auf das zeitige Handeln lernen müssen, steht in Bezug dazu, den Feind zu kennen, seine Sichtweise und die Richtung, in die er schreitet. Der nächste Schritt, den wir gehen müssen, besteht darin, die Absichten hinter jeder Handlung des Feindes zu verstehen. Wenn sein Handeln sich gegen uns richtet, müssen wir entsprechend reagieren. Wir müssen standhaft bleiben und Widerstand leisten. Das ist unsere Verantwortung. Ich möchte heute gerne ein paar Dinge zu diesem Thema sagen.

Erstens: Wer ist der Feind? Heute sind Amerika, England, die internationalen Herren des vergoldeten Wohlstands, die Zionisten und ihre Anhänger unsere Feinde. Natürlich sind ihre Anhänger nicht besonders wichtig. Es lohnt sich nicht einmal, ihre Namen zu nennen. Die Hauptfeinde sind die soeben genannten. Amerika ist der Feind der Islamischen Republik und des unabhängigen, sich entwickelnden und fortschreitenden Irans. England, die alte und altersschwache Kolonialmacht einer anderen Epoche, die heute gerne wieder die Region beeinflussen würde, ist ein weiterer Feind. Die Zionisten sind die anderen Feinde. International agierende Kapitalisten und die Herren des vergoldeten Wohlstands sind weitere Feinde. Das sind die Hauptfeinde.

Natürlich sollte ich hinzufügen, dass sie nicht die einzigen Feinde sind. Es gibt noch einen anderen Feind, unser inneres Ich. Was bedeutet unser inneres Ich? Es bedeutet mich selbst, dich, diesen und jenen Regierungsbeamten oder Jugendlichen. Was ist der innere Feind? Der innere Feind ist die fehlende Motivation, Hoffnungslosigkeit, Langeweile, der fehlende Enthusiasmus und die Faulheit. Das sind ebenso unsere Feinde. „Ich suche Zuflucht bei Dir (Gott) vor Faulheit, Hinfälligkeit, Angst, Kargheit, Unwissenheit, Hartherzigkeit, Schwäche und Armut“ (al-Kafi, Bd. 2, S. 586). Das sind unsere Feinde: „Ich suche Zuflucht bei Dir vor einem Selbst, das nicht satt wird, vor einem Herzen, das keine Demut zeigt und vor einem Gebet, das nicht angenommen wird.“ (Ebd.) Das sind unsere inneren Feinde.

Wir schieben nicht Fremden alle Schuld zu. Wenn wir eine schwache Leistung erbringen, wenn wir nicht zeitig handeln, wenn wir Faulheit an den Tag legen, wenn wir den Feind nicht kennen, wenn ein vom Weg abgekommener und abweichender Bruder – der in jedem Fall unser Bruder bleibt, selbst wenn er einen falschen und abweichenden Weg einschlägt – unser Großer Satan anstelle des wahren Großen Satans wird, werden wir einen Schlag erleiden.

Das sind auch unsere Feinde und wir müssen vorsichtig sein. Wenn wir über einen fremden Feind aus dem Ausland sprechen, bedeutet das nicht, dass es keine Schwächen in uns gäbe. Das ist keineswegs der Fall. Falsche und schlechte Politik, schlechtes Verhalten, verschiedene unnötige Differenzen, Faulheit, Handlungsdefizite und Engstirnigkeit sind ebenso unsere Feinde.

Wenn wir über Amerika, England und diesen und jenen ausländischen Feind sprechen, ist das ein fortwährendes Skandieren von Kampfparolen? Ich sage euch: Das sind keine reinen Kampfparolen, sie beschreiben tatsächliche Umstände. Wir sind über die Ereignisse weltweit informiert. Der charmante amerikanische Außenminister [Gelächter im Publikum] gab seinen Nachfolgern in der Regierung in seinem Abschiedsbrief einige Ratschläge. Er sagte: „Ihr müsst dem Iran gegenüber eine harte Linie fahren, ihr müsst einen so strengen Umgang wie möglich pflegen, ihr müsst die Sanktionen aufrechterhalten und wissen, dass ihr mit Härte Zugeständnisse vom Iran erhaltet, so wie wir es auch taten und erhielten.“

Er sagte das, weil er der Feind ist. Dieser Feind war ein lächelnder Feind. Es gab einen Feind, der unvermittelt zu sagen pflegte, dass Iran eine Achse des Bösen sei. Dieser Feind sagt das nicht so offen, aber er verhält sich genauso. Also ist er der Feind.

Entsprechend wollen wir keineswegs nur Kampfparolen skandieren, wenn wir über den Feind sprechen. Einige vorurteilsbehaftete Menschen sagen [über uns]: „Sie verzweifeln an ihrer inneren Politik und deshalb müssen sie sich eigene Feinde basteln.“ Das ist nicht der Fall. Das hier ist kein Erschaffen von Feinden. Das ist der Feind selbst. Ihr müsst eure Augen offen halten, um sie zu sehen. Wenn ihr sie schließt, werden sie natürlich nicht sehen. Wenn ihr wegschaut, werdet ihr die Feinde nicht sehen. Wenn ihr aber hinseht, erkennt ihr sie.

Wir haben auch über England gesprochen. Die Engländer haben den Persischen Golf mal wieder betreten. Natürlich haben wir davon bereits vor ein, zwei Jahren erfahren. Wir hatten gehört, dass sie wieder den Persischen Golf betreten werden. Nun sind sie gekommen. Sie sind in die Region gekommen und trichtern ein paar Herrschern am Persischen Golf ein, dass Iran eine Bedrohung sei. Natürlich herrscht keine enge Beziehung zwischen den Engländern und diesen Herrschern. Wir sollten nicht denken, dass die Engländer freundschaftliche und enge Beziehungen mit diesen Herrschern am Persischen Golf pflegen. Das ist nicht der Fall. Sie wollen sie nur benutzen. Sie wissen, dass sie sie beeinflussen können. Das ist der Grund, warum sie mit ihnen in dieser Art reden. Sie sagen ihnen, dass Iran eine Bedrohung sei.

Tatsächlich sind die Engländer selbst eine Bedrohung. Heute kommen englische Kreise zusammen und treffen Entscheidungen für unsere Region und für den Iran. Eine ihrer Entscheidungen ist es, die regionalen Länder zu desintegrieren. Was ich sage, ist keine Analyse oder Mutmaßung, sondern geht auf Informationen zurück. Sie sagen, dass die Zeit eines einzigen Iraks, eines einzigen Syriens, eines einzigen Jemens und eines einzigen Libyens vorbei sei. Das heißt, dass Irak, Syrien, Libyen und Jemen desintegriert werden sollen. Sie erwähnen den Iran nicht, weil sie es nicht wagen und weil sie sich fürchten. Sie sind extrem besorgt um die öffentliche Meinung im Iran, sonst würden sie dasselbe äußern, was Mohammad Reza vor seinem Verlassen Irans sagte: „Wenn ich Iran verlasse, wird das Land zu Iranistan.“

Er meinte damit, dass es zu einem Land wie Afghanistan, Turkmenistan und anderer solcher Länder würde. Er meinte, dass nur eine kleine Region namens Iranistan vom Iran übrig bliebe und dass der Rest zwischen abtrünnigen Regierungen aufgeteilt würde. Sie wollen dasselbe sagen. Sie hatten dieselbe Hoffnung und haben ihr Bestes gegeben, um das zu erreichen. Natürlich holten sie sich eine blutige Nase, aber die Idee ist noch immer in ihren Köpfen, wenngleich sie sie nicht äußern. Das ist der Feind.

Muss man noch mehr tun als das, damit man als Feind bezeichnet wird? Die Engländer grübeln heute schon über die Zeit nach dem Ablauf der Atomvereinbarungen. Sie denken über Einschränkungen nach, die sie dem Iran danach auferlegen könnten. Sie denken, dass das Abkommen etwa zehn, zwölf Jahre hält. Und jetzt schon überlegen sie sich, was sie dem Iran gegenüber tun und sagen sollen, um es einzuschränken. Kann es einen bösartigeren Feind geben? Kann es einen teuflischeren Feind geben? Genau das ist die Bösartigkeit, die wir den Engländern zuschreiben.

Einer ihrer Pläne, über die sie offen sprechen, ist das Heranziehen und Bewaffnen ausgewählter lokaler Individuen. Sie sagen, dass sie sich bestimmte Individuen in den Ländern unserer Region herauspicken, Beziehungen zu ihnen aufbauen, sie trainieren und ausrüsten wollen. Heutzutage ist es einfach, Individuen auszurüsten; es gibt das Internet, den virtuelle Raum und viele andere Mittel der Kommunikation. Und so greifen sie das Land an, die Islamische Republik und ihr Volk. Das sind Aussagen, die sie selbst äußern. Das ist der Feind.

Wie ich bereits erwähnte, müssen wir den Feind und seine Methoden der Feindschaft kennen. Jeder muss seine Methoden und die Wege, die er in seiner Feindschaft einschlägt kennen. Regierungsbeamte und Volk, unsere Jugend, unsere Arbeiter und unsere Akademiker müssen diese Methoden kennen. Sie müssen wissen, dass der Feind es auf das iranische Volk, auf den islamischen Iran und auf die Islamische Republik abgesehen hat. Manchmal behaupten sie, dass sie es auf diese oder jene Person abgesehen hätten, z. B. Ali Chamenei. Aber sie lügen. Wenn sie gegenüber dieser oder jener Person, Organisation oder gegenüber jenem Verband Feindschaft zeigen, dann weil sie das Gefühl haben, dass das iranische Volk als Ganzes sich gegen sie wehrt und dass es entsprechend ausgeschaltet werden muss. Ich werde diesen Punkt später noch ausführen.

Was sollen wir dagegen tun? Unsere Verantwortung liegt darin, das Land zu stärken und es wehrhaft zu machen. Wir müssen die Macht des Landes stärken. Wie vergrößert ein Land seine Macht? Das sind Fragen, über die wir nachdenken und mit denen wir planen müssen. Jeder muss das in seinen Plänen berücksichtigen. Regierungsbeamte, Politiker, Studenten der Islamischen Theologie, Universitäten, Kulturschaffende sowie politische Persönlichkeiten. Sie müssen in dieser Hinsicht planen. Wir müssen das Land wehrhaft und mächtig machen.

Wie können wir dem Land Macht verschaffen? Was sind die Elemente der Macht im Land? Ich werde einige nennen: Das Erste ist die islamische und religiöse Überzeugung. Die religiöse Überzeugung gehört zu den wichtigsten Elementen des Widerstands und der Dynamik in unserem Land. Das bezieht sich nicht speziell auf die heutige Zeit. Seit 130, 140 Jahren und mehr ist die religiöse Überzeugung das wichtigste Element in jeder bedeutenden und wirksamen Bewegung, die in diesem Lande gestartet wurde.

Beginnen wir mit der Tabak-Bewegung. Die Tabak-Bewegung war eine große, populäre Bewegung im Land, die religiöse Elemente mit einbrachte. Ein Vorbild der Nachahmung veröffentliche ein Rechtsurteil zum Ereignis. Die Menschen handelten aufgrund ihres religiösen Glaubens entsprechend diesem Urteil und sie vernichteten einen gewaltigen Akt des Verrats, der die Menschen für Jahre ruiniert hätte. Das ist ein Beispiel.

Ein weiteres Beispiel ist die Konstitutionelle Bewegung. Sie war eine Bewegung, die es schaffte, die Führung durch die Rechtsgelehrten, die die Frömmigkeit des Volkes verkörperten, voranzubringen. Natürlich waren auch gewisse Intellektuelle, Schreiber und Geheimgesellschaften involviert. Ich sage nicht, dass keine weiteren Gruppierungen ihre Finger mit im Spiel hatten, aber sie waren nicht in der Lage voranzukommen oder irgendetwas umzusetzen, weil sie keinen Einfluss auf die Menschen hatten.

Was die Menschen während der Konstitutionellen Bewegung auf den Plan gerufen hat, war das Engagement von Gelehrten der ersten Reihe, wie Scheich Fadhlullah Nuri, Sayyid Muhammad Tabatabai und Sayyid Abdullah Bahbahani. Das waren große Gelehrte. Es gab große Gelehrte in Teheran, Tabriz und Isfahan. Das gleiche gilt auch für andere Städte und auch für die Provinz Fars. Große Gelehrte sind vorangeschritten und das Volk ist ihnen gefolgt. Nun waren die Engländer aber schlauer als wir in dieser Hinsicht. Sie säten Zwietracht, sowohl zwischen den Gelehrten als auch im Volk.

In Teheran säten sie Zwietracht zwischen diesen großen Persönlichkeiten und dem großen Märtyrer Scheich Fadhlullah Nuri. Er war der erste Gelehrte, der versuchte, die Konstitutionelle Bewegung zu etablieren und wurde unter dem Vorwand gehängt, gegen die Konstitutionelle Bewegung zu sein! Das ist das, was sie taten. Sie lockten die Menschen zur britischen Botschaft und einige Leute schenkten den Engländern die Konstitutionelle Bewegung auf dem Präsentierteller. Und so verhalf die Konstitutionelle Bewegung Reza Chan (als Schah) hervorzutreten und mit ihm 50, 60 Jahre Rückwärtsgewandtheit im Lande. Dennoch war es der Anfang der religiösen Bewegung im Land.

Ein weiteres Beispiel ist die Verstaatlichung der Ölindustrie. Wohlgemerkt, das sind Beispiele aus der Geschichte. Das ist der Grund, warum ich fortwährend sage, dass ihr die Geschichte lesen und darüber nachdenken sollt. Wären die Gelehrten und der religiöse Antrieb nicht gewesen, dann wäre die Verstaatlichung der Ölindustrie sicher nicht vorangekommen. Jeder sollte das wissen. Ayatollah Kaschani gab den Startschuss zu dieser Bewegung. Und sein Unterstützer war das Vorbild der Nachahmung Sayyid Mohammad Taqi Chasari in Qum.

Die Förderer dieses Gedankens der Verstaatlichung waren eine Gruppe von Leuten in Qum sowie ein religiöser Gelehrter, ein Kanzelprediger erster Klasse, und ein herausragender, religiöser, eloquenter und intellektueller Aktivist aus unserem Maschhad. Und die Leute traten wegen der Religion auf den Plan. Später, nachdem sie Ayatollah Kaschani von der Bewegung trennten, die Gelehrten isolierten und religiöse Persönlichkeiten beseitigten, wurde Mossadegh besiegt. So lange, wie Religion und religiöse Überzeugung noch im Spiel war, schritt die Bewegung voran. Als sie ihr dann aber dieses Element entzogen, wurde die Bewegung gestoppt, besiegt und das Gegenteil geschah. Ein Amerikaner mit einem Koffer voller Geld kam nach Teheran und machte alles zunichte.

In allen Bewegungen sticht deutlich das Element der religiösen Überzeugung hervor. Es sticht deutlich in den Ereignissen des 15. Chordad hervor, in der Islamischen Revolution und in der Ära der Heiligen Verteidigung [in dem von Saddam und den USA aufgezwungenen Krieg]. Zu verschiedenen Anlässen war es die Religion und die religiöse Motivation, die die Leute auf den Plan brachten. Ein Mensch, dessen drei, vier Söhne auf dem Wege Gottes zu Märtyrern wurden, freut sich aufgrund dieser Motivation darüber. Religiöse Motivation und Überzeugung sind ein Element der Macht.

Entsprechend muss sie erhalten bleiben. Sie zeigen Feindschaft gegenüber diesem Element. Heute wird die religiöse Motivation des Volkes von allen Seiten angegriffen. Ihr Ziel ist es, unter verschiedenen Bezeichnungen und mit verschiedenen Mitteln den Glauben zu zerstören, erst den Glauben der Jugend und dann den von Menschen mit verschiedenen sozialen Hintergründen. Das ist das, was der Feind heute tut.

Religiöses Verständnis ist ebenso vonnöten wie religiöse Überzeugung. Religiöse Überzeugung muss von religiösem Verständnis begleitet werden. Was ist religiöses Verständnis? Es ist nichts anderes, als das, was der verstorbene Lehrer beschrieb: „Unsere Religion ist eins mit unserer Politik und unsere Politik ist eins mit unserer Religion.“ Unser großherziger Imam (r.) hob dieses Konzept hervor und setzte es um. Das ist eines der Elemente der Macht in unserem Land. Heute ist eine der Hauptempfehlungen, die amerikanische und englische intellektuelle Gremien der Presse, den Medien, dem Internet und den politischen und sonstigen Aktivisten präsentieren und lehren, dass man sich der politischen Religion entgegenstellen muss.

In anderen Worten: Die Trennung der Religion von der Politik wird gefördert. Das kommt der Trennung der Religion vom Leben gleich. Es bedeutet, dass Religion in die Ecke der Moschee gedrängt wird, dass sie nur in den eigenen vier Wänden und im Herzen existieren soll und dass sie nicht in die Praxis gelangen darf. Es bedeutet, dass Wirtschaft und Politik säkular sein sollen. Es bedeutet, dass man sich dem Feind in einer säkularen Art und Weise ergeben soll. Es bedeutet, dass ihr gegen eure Freunde kämpfen und den Feind gegen die Lehren der Religion unterstützen sollt.

Aber sie wollen den Dingen einen religiösen Anstrich verpassen. Das ist es, was sie wollen. Religiöses Verständnis bedeutet, dass die Religion nicht vom Regieren getrennt wird. Ich spreche über alle Religionen. Unser Anspruch ist, dass alle Religionen daran Anteil haben. Selbst das Christentum wird nicht von der Regierung getrennt, aber das klarste und offenkundigste Beispiel ist der Islam. Die erste Sache, die der Prophet (s.) tat, nachdem er die Schwierigkeiten in Mekka überwunden hatte, war es, eine Regierung zu etablieren. Er förderte die Religion, indem er sie in die Regierung einfließen ließ.

Die Trennung von Religion und Regierung bedeutet, dass die Religion fortwährend spricht und Rat gibt, während die Supermächte im Gegensatz und in Gegnerschaft zu den Lehren der Religion tun und lassen, was sie wollen und den Unterstützern der Religion gegen den Kopf stoßen, wann immer sie wollen. Das ist, was sie verfolgen. Aber es soll nicht so sein. Dass die Religion nicht von der Politik getrennt gehört, muss bei den Menschen gängig sein.

Der Feind der Religion fürchtet sich vor der Art von Religion, die über eine Regierung, über Macht, eine Armee, eine Wirtschaft, ein Finanzsystem und über viele Institutionen verfügt. Er fürchtet sich vor so einer Religion. Die Religion, in der die Menschen in die Moschee gehen und beten, ist dagegen in Ordnung für ihn. Das erlaubten sie den Leuten über hunderte Jahre. Das ist also ein weiteres Element der Macht in unserem Land.

Ihr müsst wissen, dass die Nichttrennung der Religion vom Leben und von der Politik und der Einfluss der Religion auf alle gesellschaftlichen Lebensaspekte richtige Erkenntnisse der Religion sind. Das muss angestrebt und verfolgt werden. Andernfalls werden das, was wir als Religion bezeichnen, die Titel von uns Geistlichen, unser Tragen eines Turbans und andere solche Dinge nichts ausrichten. Wir müssen wirklich in diese Richtung schreiten.

Ein weiteres Element der Macht ist ein hohes Maß an wissenschaftlicher Dynamik. Das ist wissenschaftliche Macht. Ich habe jenen Hadith viele Male gelesen: „Wissen ist Macht.“ (Ibn Abi al-Hadids Kommentar zu Nahdsch-ul-Balagha, 30, S. 319) Sie sind gegen unsere wissenschaftliche Macht.

Dieselben innerpolitischen Elemente, die dieser bösartige Engländer empfahl und betonte – er betonte, dass sie diese Elemente im Lande einsetzen und ausrüsten müssten – versuchen mitunter, in unseren Universitäten unsere Jugend zu enttäuschen, um den Fortgang der wissenschaftlichen Dynamik zu verhindern und die talentierten Studenten in fremde Länder abwandern zu lassen. Sie sagen zu ihnen: „Geht in dieses und jenes Land. Warum bleibt ihr hier? Du verschwendest dich!“ Und sie sind bereit, ihnen Geld und Entlohnung zu geben.

Natürlich ist unsere fromme Jugend standhaft geblieben. Ich kann das bezeugen. Trotz der teuflischen Machenschaften, die einige vom Feind abhängige Elemente in- und außerhalb unserer Universitäten begehen, um die Hoffnungslosigkeit zu etablieren, ist unsere Jugend standhaft geblieben. Vor einigen Tagen haben mich einige preisgekrönte Studenten und herausragende Persönlichkeiten einer bekannten Universität getroffen. Sie sprachen in einer Art und Weise, die durch die Schönheit und Deutlichkeit ihrer Worte wirklich in Erstaunen versetzt.

Später werde ich verdeutlichen, dass der Feind unser Volk nicht kennt, aber wir seine Handlungsschemen dennoch kennen müssen. Einer der Wege, das Land wehrhaft zu machen, ist es, die wissenschaftliche Dynamik zu fördern. Sie soll weder stagnieren, noch soll sie schrumpfen.

Ein weiterer Aspekt ist der wirtschaftliche Fortschritt und die Lösung der Belange der Bevölkerung. Eine ihrer Absichten, weshalb sie Sanktionen verhängen, ist, das Volk von der Islamischen Republik zu trennen. Sie wollen, dass die Leute Schwierigkeiten haben. Sie wollen, dass das Land unter Arbeitslosigkeit, Rezension und verschiedenen wirtschaftlichen Problemen leidet. Sie wollen, dass wir weiterreden, während das Volk unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten leidet. Sie verhängen Sanktionen, sodass solche Dinge passieren. Und wenn sie scheinbar Sanktionen aufheben, dann nur auf eine Art, dass die Probleme nicht beseitigt werden.

Wie sollen wir reagieren? Unser Gegengift ist, dass wir etwas unternehmen müssen, das die Wirtschaft stark, widerstandsfähig und stabil macht. Das ist nichts anderes, als die Wirtschaft des Widerstands, über die wir viele male gesprochen haben. Das ist ein weiteres Element der Macht in unserem Land. Die Währung eines Landes, das über eine starke Wirtschaft verfügt, ist wertvoll. Seine Regierungsbeamten sind ebenso wertvoll und seine Bevölkerung wird respektiert. Unter solchen Umständen kann keiner ihnen irgendwas aufzwingen. Ich sagte viele Male, dass wir uns schrittweise davon trennen müssen, das Öl abzupumpen und von ihm abhängig zu sein. Wir müssen schrittweise diese Abhängigkeit abbauen. Die Ölpolitik und die Preisschwankungen liegen in den Händen anderer. Das Öl gehört uns, aber es liegt in den Händen anderer. Wir müssen in der Lage sein, unsere Wirtschaft widerstandsfähig zu machen. Wir sollten so handeln, dass sie stark wird. Das ist ein weiteres Element der Macht.

Die Erhaltung der nationalen Würde bei internationalen Verhandlungen und Treffen, das Zurückweisen der Schranken anderer und der Schutz der nationalen Würde ist ein weiteres Element der Macht für das Land. Wenn wir mit der Gegenseite an einem Tisch sitzen und mit ihr sprechen, dann beobachten sie uns und prüfen, wie es mit unserer Moral, unserer Motivation und Entschlossenheit steht und sie geht mit uns auf Grundlage dieser Analyse um. Wir müssen die Würde des Volkes und des Landes erhalten. Wenn das geschieht, dann fühlt sich das Volk ebenso gewürdigt. Das ist eine Quelle der Macht für unser Land.

Wenn wir wirklich diese Instrumente des Widerstands und die Ausrichtung des Feindes erkennen, dann können wir gegen den Feind planen und diese Elemente der Macht erlangen. Wenn wir das nicht machen, dann helfen wir manchmal mitunter sogar dem Feind. Ich erwähnte viele Male, dass ein Soldat, der an der Frontlinie einschläft, möglicherweise verwirrt aufwachen wird. Wenn er dann das Geschoss lädt, könnte er auf seine eigene Seite feuern. Wenn du nicht weißt, wer dein Feind und wer dein Freund ist, dann feuerst du womöglich auf deinen Freund, statt auf deinen Feind, nachdem du das Geschoss geladen hast. Das ist der Grund, warum wir Einblick benötigen.

Der Feind hat die Zerstörung dieser erwähnten Elemente der Macht im Blick. Das ist das Ziel des Feindes. Er will den Glauben, die Genügsamkeit und Sittsamkeit, das Bekenntnis zu den religiösen Prinzipien, den festen Glauben in die Autorität der Religion zerstören. Er will die nationale Würde untergraben, die wissenschaftliche Dynamik stoppen und die Organisationen und Gruppen schwächen, die die Macht des Landes und des Volkes verkörpern. Ihr könnt bezeugen, dass die Islamischen Revolutionsgarden, die Basidschis und der Wächterrat angegriffen werden. Das geht mit ihren Zielen einher.

Ich habe nichts mit den jüngsten Debatten zwischen den Vorsitzenden der zwei Regierungsorganen zu tun. Das sind keine wichtigen Belange. Diese Belange gehen mit Gottes Gnade und Wohlwollen zu Ende und sind nicht wichtig. Der Feind will solche Belange aufblasen, aber jeder muss den Wert einer unabhängigen, mutigen und entschlossenen Judikative zu schätzen wissen und jeder sollte dabei helfen, sie zu etablieren. Ich unterstütze die Regierungen, die Judikative und das Parlament. Ich unterstütze jeden – wir müssen jedoch schauen, was den Feind beim Verfolgen seiner Ziele verzweifeln lässt.

Wenn wir ein starkes Sicherheitssystem, eine mächtige, vom Volk getragene militärische Organisation, eine große Bewegung aus dem Volk, nämlich die Basidschi, ein kenntnisreiches klerikales System, das die Entwicklungen der Zeit kennt und das mitten in der Gesellschaft steht, eine vollkommene und mächtige Judikative und eine Regierung, die gute Pläne entwirft, die gewissenhaft und mutig ist – wenn wir das alles haben, dann wird die Bewegung des iranischen Volks und des Landes eine erfolgreiche sein. Diese Dinge können wir erreichen und erzielen. Wir müssen Gott danken, sollten wir irgendeines dieser Dinge haben, und wir sollten es bewahren. Wir müssen uns auch das aneignen, was wir bisher noch nicht haben.

Glücklicherweise werden aktuell gute Schritte gemacht, sowohl im Bereich Wissenschaft und Kultur, über die ich bereits sprach, als auch in anderen Bereichen. Die besten Medaillengewinner im Lande kommen aus der Basidschi-Jugend. Ich habe viele Treffen mit Studenten hier an diesem Ort gehabt. Ein Beispiel ist eine kürzliche Begegnung, die ich mit Studenten hatte, Basidschi-Medaillengewinner und Jugendliche der Scharif-Universität kamen hierher. Es waren dutzende Medaillen und dutzende herausragende Jugendliche. Das war ein Beispiel und es gibt zahlreiche weitere.

Wir haben viele herausragende, aktive, lebendige, intelligente und akademische Studenten und auch Universitätsprofessoren mit revolutionärer Einstellung, Motivation und Bestimmung. Das ist die heutige Situation. Das gleiche gilt im Kulturbereich, im Bereich der Kunst und auf politischer Ebene. Wir sollten unser Bestes tun, diese motivierte Jugend in den genannten Bereichen zu unterstützen.

Ich möchte betonend hinzufügen, dass der Feind unser Volk trotz all seiner Pläne gewiss nicht kennt. Sie machen Fehler. Ihr wart Zeuge, wie sie im Jahre 1388 (2009) den Fehler gemacht haben, die Fitna (Zwietracht) zu säen. Sie dachten, sie hätten es geschafft, die Zwietracht bis zu sehr empfindliche und sensible Stellen zu bringen. Aber ganz plötzlich verblüfften die Handlungen des Volkes vom 9. Dey jedermann. Die Bewegung des 9. Deys des Jahres 1388 war derjenigen vom 19. Dey, die ihr im Jahre 1356 gestartet habt, ähnlich.

Und so gilt, dass alle aktiven Gruppen im Lande, einschließlich der Geistlichen, der Akademiker, der Regierungsoffiziellen des Landes, insbesondere hochrangige Beamte, die Mitglieder des Parlaments, Intellektuelle und Schreiber verantwortlich dafür sind, die Elemente der Macht, über die wir sprachen, zu stärken. Der den Iran liebt, muss wissen, dass ein Angriff auf den islamischen Glauben der Jugend ein Akt des Verrats ist!

Es gibt einige Menschen, die den Iran und das Land lieben, aber die sich nicht der Religion, dem Islamischen Recht (Scharia) und anderer Dinge verpflichtet fühlen. Aber sie müssen ebenfalls wissen, dass – sollten sie den Iran wirklich lieben und wirklich keine Verräter oder Feinde sein, die sich einfach nur als Freunde ausgeben – sie nicht die Religion schwächen dürfen, insbesondere die Religion und den Glauben der Jugend. Der den Glauben der Jugend schwächt, übt Verrat am Lande aus, nicht nur an der Religion. Die Elemente der Macht dieses Landes und das Volk müssen von all diesen Gruppen gestärkt, erhalten und ausgebaut werden.

Glücklicherweise nimmt heute eine große Anzahl von Menschen diese Verantwortung auf sich und geht dem ab jetzt noch verstärkt nach. Die Lehre, die ihr und ich aus dem Ereignis des 19. Dey ziehen müssen, ist, dass uns bewusst wird, dass der Feind erkannt werden muss. Wir müssen wissen, dass seine Wege und Ansichten erkannt werden und dass wir uns dagegen rechtzeitig und mit allen uns in der Zeit verfügbaren Mitteln auflehnen müssen. Wenn wir das tun, dann wisset, dass unsere weltweiten Feinde die sind, über die ich gesprochen habe: Amerika, England, der Zionismus, internationale Firmen und die Herren des vergoldeten Wohlstands und weitere Feinde. Sie werden nicht in der Lage sein, auch nur einen Funken gegen das Volk Irans auszurichten [das Publikum ruft „Allahu akbar“].

Zum Glück kamen die, die Parolen rufen wollten, in den letzten Momenten des Treffens voll auf ihre Kosten [Lachen im Publikum und vom Imam].

Der Frieden, die Gnade und der Segen Allahs seien mit euch.


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