Uno-Flüchtlingskommissar Grandi warnt vor neuer Katastrophe

Uno-Flüchtlingskommissar Grandi warnt vor neuer Katastrophe

Die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen steigt auf knapp 70 Millionen weltweit - ein neuer trauriger Rekord. Laut Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi könnten es noch mehr werden.

Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi warnt vor einer Katastrophe in der nordsyrischen Provinz Idlib, einer der letzten Hochburgen der Rebellen gegen Machthaber Baschar al-Assad. "Idlib könnte die letzte Schlacht in diesem Krieg werden", sagte Grandi am Rande eines Besuchs bei Kanzlerin Angela Merkel.

Grandi befürchtet, dass es zu einer "großen humanitären Katastrophe" kommen könnte. Neben zahlreichen Aufständischen hielten sich in der Region nach wie vor Hunderttausende Zivilisten auf, so der Uno-Flüchtlingskommissar. "Das kann sehr schnell sehr blutig werden."

In seiner letzten Jahresstatistik zählte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR 65,6 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene weltweit - so viele wie noch nie seit Gründung der Organisation nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Zahl werde voraussichtlich weiter steigen, sagte Grandi - auf knapp 70 Millionen.


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