Unicef sieht Kinder verstärkt als Zielscheibe in Konflikten

Unicef sieht Kinder verstärkt als Zielscheibe in Konflikten

Sie werden als menschliche Schutzschilde oder als Soldaten eingesetzt: Das Kinderhilfswerk Unicef schätzt die Lage vieler Kinder in Krisengebieten als dramatisch ein.

Das Kinderhilfswerk Unicef warnt vor unhaltbaren Lebensbedingungen vieler Kinder in Krisengebieten: Neben Mangelernährung und Traumata würden diese zunehmend selbst zur Zielscheibe in den Auseinandersetzungen. Die beteiligten Gruppen missachteten offensichtlich das Völkerrecht, durch das die Wehrlosesten geschützt werden sollten, sagte Manuel Fontaine, Unicef-Direktor für Nothilfeprogramme.

Laut Kinderhilfswerk würden die Kinder als menschliche Schutzschilde verwendet, getötet, verstümmelt und für den Kampf angeworben. Vergewaltigung, Zwangsheirat, Verschleppung und Versklavung seien in Konflikten im Irak, Syrien, Jemen, in Nigeria, im Südsudan und Burma Taktik. Viele Millionen Kinder zahlten zudem einen indirekten Preis.

Kindern würden Angriffen und brutaler Gewalt in ihren Häusern, Schulen und auf ihren Spielplätzen ausgesetzt, kritisierte Fontaine. Diese Angriffe setzten sich Jahr für Jahr fort. "Wir dürfen nicht taub sein. Solche Brutalität darf nicht die neue Normalität sein."


Posten Sie Ihre Kommentare

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet

*

Quds cartoon 2018
Hadsch-Botschaft des Revolutionsoberhauptes Ajatollah Khamenei 2017
پیام امام خامنه ای به مسلمانان جهان به مناسبت حج 2016
We are All Zakzaky