Jemen

UN-Sonderbeauftragter für Jemen will zurücktreten

UN-Sonderbeauftragter für Jemen will zurücktreten

Laut westlichen Quellen ist der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen Ismail Ould Sheikh Ahmed nicht mehr bereit, seinen Auftrag zu verlängern und wird Ende Februar 2018 von seiner Position zurücktreten.

Unter Berufung auf Stephane Dujarric, den Sprecher von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, berichtete Reuters am Montag, dass Ismail Ould Cheikh Ahmed nach fast drei Jahren als UN-Vermittler im Jemen aufhören wird.

"Der Sondergesandte bleibt verpflichtet, durch Diplomatie ein Ende der Gewalt und eine politische Lösung zu verfolgen, die die legitimen Forderungen des jemenitischen Volkes erfüllt, bis ein Nachfolger ernannt wird", sagte Dujarric.

Es gibt Spekulationen um eine mögliche Nachfolge des deutschen Diplomaten Martin Kobler, der früher UN-Sonderbeauftragter für Libyen war.

Der Krieg gegen den Jemen begann vor nahezu drei Jahren mit einem Angriff Saudi-Arabiens auf das Land, um den zurückgetretenen und nach Saudi-Arabien geflüchteten jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi wieder an die Macht zu bringen. Unterdessen sind durch den Krieg mehr als 12.000 unschuldige Menschen getötet, Tausende weitere verletzt und Hundertausende obdachlos geworden. Der Jemen steht vor einer Hungersnot, und fast eine Million Menschen sind mit der Cholera infiziert. Zudem ist die Infrastruktur des Landes durch die Angriffe der von Saudi-Arabien geführten Koalition zerstört worden.


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