Kabul

Taliban lehnen Friedensverhandlungen mit Kabul ab

Taliban lehnen Friedensverhandlungen mit Kabul ab

Die Taliban hat dem Vorschlag der afghanischen Regierung über Friedensgespräche eine Absage erteilt und ihn als eine "Intrige" bezeichnet.

In einem heute veröffentlichten Schreiben nannten  die Taliban die auf der  internationalen Friedenskonferenz in Kabul gestellten Forderung unlogisch, die darauf abziele, Taliban zur Aufgabe zu veranlassen.

Taliban bezeichneten Afghanistan als ein besetztes Land und erklärten, Gesprächsvorschlag bedeute, dass man die Regierung in Kabul als eine legitime Regierung anerkenne, das sei ein amerikanischer Weg zum Sieg im Krieg.

An der zweiten Friedenskonferenz des sogenannten Kabul-Prozesses nahmen mehr als 20 Länder und internationale Organisationen teil. Die erste Konferenz fand im Juni statt. 

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani rief in einer Rede am Mittwoch  die Taliban zur Teilnahme an Friedensgesprächen auf. Es gehe darum, das Land zu retten, sagte er zum Auftakt der internationalen Friedenskonferenz in Kabul. Die Regierung werde den Taliban, die sich am Friedensprozess beteiligten, Einrichtungen zur Verfügung stellen und für ihre Sicherheit sorgen. "Wir werden die Sicht der Taliban in den Friedensgesprächen berücksichtigen", versprach Ghani.


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