Syrien beklagt sich bei der Uno über Deals der US-Koalition mit IS

Syrien beklagt sich bei der Uno über Deals der US-Koalition mit IS

Syrien hat der US-geführten Anti-IS-Koalition vorgeworfen, mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) Deals zu schließen sowie ihre Handlungen mit den Terroristen zu koordinieren. Das geht aus einem Brief hervor, den Syrien an UN-Generalsekretär Antonio Guterres und an den UN-Sicherheitsrat geschickt hat.

Im Brief des interimistischen UN-Geschäftsträgers Syriens, Munser Munser, der auf der Webseite der Uno veröffentlicht wurde, heißt es, dass die Koalition „sich verdächtig und gefährlich verhalte“, und zwar den Terrorismus unterstütze, Syrer angreife und das Potenzial Syriens vernichte. Die Absichten der Koalition würden von den jüngsten Ereignissen, verschiedenen Berichten, Luftbildaufnahmen sowie Zeugenaussagen bestätigt.

US-Militärausbilder mit einem Soldat der von Washington unterstützten SDF-Armee in Syrien (Archiv)
© AFP 2017/ Delil Souleiman
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„Die Koalition und die mit ihr verbundenen Milizen schließen vor Ort Deals mit der Terrormiliz IS und koordinieren mit dieser ihre Handlungen, um den IS-Terroristen zu ermöglichen, die syrische Armee und ihre Alliierten anzugreifen, und um ihnen zu helfen, in andere Gebiete abzuwandern“, heißt es in dem Brief.

Die USA und die von ihnen angeführte internationale Anti-Terror-Koalition agieren seit 2014 in Syrien, jedoch ohne Zustimmung der legitimen Regierung in Damaskus.


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