Al-Quds

Schritt für Schritt zum internationalen Al-Quds-Tag - Palästina vom Fluss bis zum Meer

Schritt für Schritt zum internationalen Al-Quds-Tag - Palästina vom Fluss bis zum Meer

Palästina ist die primäre Frage der islamischen Welt und der Internationale Al-Quds-Tag - der letzte Freitag im heiligen Fastenmonat Ramadan - ist der Beweis für die Bedeutung dieses historischen Themas.

Der Gründer der Islamischen Republik Iran, Imam Khomeini hatte am 8. August 1979 den letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan zum Internationalen Al-Quds-Tag, dem Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk, ausgerufen.

Imam Khomeini sagte diesbezüglich: "Der Al-Quds-Tag ist nicht nur der Tag Palästinas, sondern er ist ein Tag, an dem man den Supermächten zu verstehen geben muss, dass sie in den islamischen Ländern nicht vorrücken können.

Es ist der Tag, an dem wir alle Supermächte warnen müssen, dass der Islam nicht mehr unter ihrer Kontrolle steht und von ihren bösen Herrschern nicht mehr beeinflusst wird. Der Al-Quds-Tag ist der Tag des Daseins des Islam."

Bislang hat das palästinensische Volk sehr viel dafür bezahlt, um sein Land gegen das Besatzerregime zu verteidigen und trotz aller Druckausübungen widersetzt es sich auch weiterhin fest und entschlossen. Allerdings ist das Schicksal Palästinas nun in eine sensible Phase geraten. 

Das kriminelle israelische Regime, das sich große Teile des islamischen Palästinas einverleibt hat, versucht nun mit Hilfe der USA, seine schändlichen Pläne in der Stadt al-Quds zu verwirklichen und seine Okkupation zu vervollständigen.

Die neue Runde der Ermordung von Palästinensern, darunter Frauen und Kindern im Gazastreifen ist die Fortsetzung der kriminellen Maßnahmen des zionistischen Regimes, die Tel Aviv in den vergangenen sieben Jahrzehnten gegen das palästinensische Volk eingesetzt hat.

Ein Volk, dessen Land besetzt wurde, hat laut der Charta der Vereinten Nationen das Recht, sich gegen das Besatzerregime mit Waffengewalt zu verteidigen. 

Der Vertreter der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas Khaled Ghodumi sagte diesbezüglich: "Wenn es nötig ist, wird der Widerstand mit Waffen und mit aller Kraft gegen das zionistische Regime kämpfen und auch durch friedliche Demonstrationen seine Rechte verfolgen."

Trotz regionaler und internationaler Kritik hatte die US-Regierung am 14. Mai ihre Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds (Jerusalem) verlegt. 

Aus Protest gegen die Eröffnung der US-Botschaft in al-Quds sind die Palästinenser im Gazastreifen auf die Straße gegangen. Bei Zusammenstößen mit den Soldaten des zionistischen Regimes wurden mehr als 60 Palästinenser getötet und tausende weitere verletzt.

Der Experte für den Nahen Osten Hasan Rivan analysierte die Wurzeln dieser Verbrechen mit Hinweis auf das Wesen der Besatzung und sagte: "Aufgrund einer falschen historischen Überlieferung bestehen die Zionisten darauf, dass Palästina ihnen gehört, weil einstmals Juden in dem Land dort lebten. Es ist jedoch falsch zu denken, dass jedes Volk, das einmal an einem Ort gelebt hat, auch einen Besitzanspruch darauf hat. Wir Iraner waren auch einstmals in Griechenland und Ägypten und viele anderen Orten ansässig. All diese Fragen, auf die die Zionisten nun ihre Legitimität berufen, führen allerdings nicht wirklich dazu."

Das geehrte Revolutionsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei sagte im Januar 2018 bei einem Treffen mit den Teilnehmern der Interparlamentarischen Konferenz der Mitgliedsländer der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Teheran: 

"Ohne Zweifel ist Palästina eine Sammlung, eine Geschichte - ein Land, das vom Fluss bis zum Meer reicht und al-Quds ist dessen Hauptstadt. Es gibt keine Möglichkeit, dieser Tatsache zu entfliehen.

Zweifellos ist die Palästina-Frage und die Besetzung von al- Quds eine der bedeutendsten Krisen in Westasien seit einem halben Jahrhundert. Die iranische Nation hat stets die Rechte des palästinensischen Volkes unterstützt und wird diese Unterstützung auch in der heutigen sensiblen Zeit fortsetzen.


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