Khashoggis Mordfall:

Saudi-Arabien droht, anstatt zu antworten

Saudi-Arabien droht, anstatt zu antworten

Saudi-Arabien, der wegen des Verschwindens des prominenten Journalisten Dschamal Khashoggi in der türkischen Metropole Istanbul unter Druck steht, droht nun anderen Ländern.

"Saudi-Arabien lehnt jede Bedrohung, etwa durch Wirtschaftssanktionen, den politischen Druck sowie falsche Vorwürfe ab und meinte, dass diese Maßnahmen dem Platz Saudi-Arabiens unter den arabischen Ländern nicht schaden können", teilte ein saudischer Regierungsverantwortliche in einer Erklärung, die die staatliche Nachrichtenagentur Saudi-Arabiens "VAAS" heute veröffentlicht hat.

Die staatliche saudische Nachrichtenagentur Spa berichtete heute unter Berufung auf nicht näher genannte offizielle Quellen, dass jede Handlung gegen das Land „mit einer größeren Handlung“ beantwortet werde. Das Königreich weise jeden Versuch zurück, ihm schaden zu wollen, sei es durch Drohungen, dem Erlassen von Wirtschaftssanktionen, politischem Druck oder der Wiederholung falscher Anschuldigungen.

Dem Bericht zufolge dankte er zudem Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre Unterstützung  im Fall Khashoggi. 

Khashoggi hatte am 2. Oktober das saudische Konsulat in Istanbul betreten, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Seitdem wird er vermisst. Manche Medien berichten von seinem Tod. Viele Länder, die internationalen Organisationen und politischen Persönlichkeiten verurteilten das Vorgehen des saudischen Regimes und forderten  Riad auf, mit der türkischen Polizei bei der Aufklärung  des Regimekritischen  Journalisten zusammenzuarbeiten. Die von der Nachrichtenagentur "VAAS" veröffentlichte Erklärung zeigt aber, dass Riad weiterhin  versucht, jede Verantwortung von sich zu weisen.

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