Al-Quds

Palästinensergruppen warnen Trump vor Verlegung der US-Botschaft nach Al-Quds

Palästinensergruppen warnen Trump vor Verlegung der US-Botschaft nach Al-Quds

Verschiedene palästinensische Gruppen und Verantwortliche haben den US-Präsidenten, Donald Trump, vor Eskalierung der Krise in der Region durch die Verlegung der US-Botschaft am "Tag der Nakba", am 14. Mai, gewarnt.

Am Freitag gab das US-Außenministerium bekannt, die amerikanische Botschaft bereits im Mai dieses Jahres in Al-Quds (Jerusalem) eröffnen zu wollen. Der 14. Mai ist der Tag, an dem vor 70 Jahren das israelische Regime ihre Unabhängigkeit erklärte, und der von den Palästinensern als "Tag der Nakba" ( Katastrophe) genannt wird. 

Die „Bewegung des islamischen Dschihad in Palästina“ erklärte, dieser amerikanische Schritt macht  die Rolle des Landes bei der Bedrohung und Untergrabung der Sicherheit und Stabilität in der Region sowie bei der Unterstützung der Terroraktionen der israelischen Behörden gegen das palästinensische Volk deutlich. 

Auch der Generalsekretär der Nationalinitiative von Palästina, Mustafa Barghuthi, bezeichnete die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Al-Quds als  Provokation. In einem Statement erklärte er: "Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) muss umgehend auf die Entscheidung der US-Regierung reagieren und die Beschlüsse des palästinensischen Zentralrates, allen voran, den Stopp der Sicherheitskoordination mit Israel, vollständig umsetzen."

Zuvor hatten die Palästinensische Autonomiebehörde unter Führung von Mahmud Abbas und der Hamas-Sprecher, Abdul Latif al-Qanwah, in getrennten Erklärungen, den Beschluss der Vereinigten Staaten verurteilt.


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