Palästina

Palästinenser klagen beim IStGH gegen Israel

Palästinenser klagen beim IStGH gegen Israel

Riad al-Maliki, der Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde, hat den Fall der Kriegsverbrechen des israelischen Regimes an den Internationalen Strafgerichtshof weitergegeben.

Riad al-Maliki,  traf sich heute mit Fatou Bensouda, der Chefanklägerin beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, und übergab den Fall der israelischen Kriegverbrechen an dieses Gericht.

Laut dem Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde, betrifft die Klage den Gaza-Krieg 2014 und den israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und im Osten von al-Quds (Ost-Jerusalem)  sowie das "rechtswidrige Töten von unbewaffneten palästinensischen Demonstranten".

Er betonte, es gäbe triftige Beweise für die andauernden Verbrechen des israelischen Regimes, die schnellsmöglichts untersucht werden müssten.

Heute Morgen hat das israelische Regime bei Angriffen auf al-Quds, al-Khalil und Ramallah im Westjordanland 11 Palästinenser  gefangen genommen und ebenfalls am heutigen Dienstag haben israelische Militärs palästinensische Widerstandskräfte im Osten des Lagers "Al Brij" im Gazastreifen mit Artillerie beschossen.

Laut dem palästinensischen Gesundheitsministerium sind seit Beginn der Demonstrationen für das "Recht auf Rückkehr", am 30. März 2018, bisher 112 Palästinenser getötet und 13 000 weitere verletzt worden.

Palästina ist seit dem 1.April 2015 offizielles Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag.


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