Syrien

Mehr Verfahren wegen Terrorverdachts

Mehr Verfahren wegen Terrorverdachts

Die Zahl der Ermittlungen gegen islamistische Terrorverdächtige steigt rapide. Derzeit werden rund 40 islamistische Gefährder in Hessen vermutet. Auch Rückkehrer aus Syrien oder dem Irak beschäftigen die Behörden.

Die Zahl der islamistischen Terrorverdächtigen, gegen die in Hessen ermittelt wird, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Nach einer internen Statistik des Justizministeriums, die dieser Zeitung vorliegt, ist die Zahl der Verfahren auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. 2013 wurden demnach 52 Verfahren gezählt, im Jahr darauf waren es 70. In den Jahren 2015 und 2016 wurden jeweils rund hundert Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Jahr 2017 waren es schließlich 374 Verfahren.

Auch in diesem Jahr deutet sich eine Steigerung an: Allein bis Juli waren es 128 Verfahren, die derzeit bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt oder der Generalstaatsanwaltschaft anhängig sind. Vorgeworfen werden den Verdächtigen entweder die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung oder die Unterstützung einer solchen Organisation. Durchweg handelt es dabei um islamistische Straftäter, in den meisten Fällen gehörten sie der Terrormiliz „Islamischer Staat“ an. Zahlreiche Verfahren werden auch wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt.


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