Saudi-Arabien

Khashoggis Mordfall: Australien sagt Teilnahme an Wirtschaftskonferenz in Riad ab

Khashoggis Mordfall: Australien sagt Teilnahme an Wirtschaftskonferenz in Riad ab

Aus Protest gegen die Ermordung des saudischen Regime-Kritikers und Journalisten, Dschamal Khashoggi, hat die australische Regierung ihre Teilnahme an einer bevorstehenden Wirtschaftskonferenz in Riad abgesagt.

In einer von australischen Außen- und Wirtschaftsministerien gemeinsam verbreiteten  Erklärung hieß es dazu: Angesichts der neuen Informationen über die Verwicklung der saudischen Führung in den Mordfall von Journalist Khashoggi ist eine Teilnahme Australiens an der  Wirtschaftskonferenz  in Riad nicht angebracht.

"Konferenz der künftigen Investitionsinitiative", die auch als "Davos-Wüste“ bekannt ist, dient dazu, Investoren für das ehrgeizige Projekt "2030"  nach Saudi-Arabien anzuziehen. Sie soll vom 23 bis 25 Oktober 2018 in Riad stattfinden. 

Viele Länder, Unternehmen und Organisationen boykottieren die Konferenz. 

Saudi-Arabien hat gestern Abend den Mord an Khashoggi zugegeben.

Unter dem Druck neuer Enthüllungen hat die Regierung in Riad am Samstagfrüh nach zweieinhalb Wochen  eine dramatische Kehrtwende vollzogen. Sie hat zugegeben, dass der regimekritische Journalist Khashoggi im saudischen Konsulat von Istanbul umkam.


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