Jemen

Jemen: Mehr als 75 Prozent medizinischer Zentren geschlossen

Jemen: Mehr als 75 Prozent medizinischer Zentren geschlossen

Das jemenitische Gesundheitsministerium hat bekannt gegeben, dass durch die Fortsetzung der Angriffe des saudischen Regimes sowie der allseitigen Blockade des Landes, mehr als 75 Prozent der medizinischen Zentren im Jemen geschlossen werden mussten.

Das Land sei mit einem extremen Mangel an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung konfrontiert, hies es am Dienstag vom Gesundheitsministeriumdes Landes weiter.

UN-Flüchtlingskommisar Filippo Grandi sagte am Samstag in Genf, die katastrophale Lage des jemenitischen Volkes habe sich durch den gescheiterten Versuch der Koalition unter Führung der Saudis, den Hafen von al-Hudaida im Juni 2018 zu besetzen, verschlechtert. 

Er fügte hinzu, dass die saudi-arabischen Angriffe auf den Jemen dazu geführt hätten, dass Millionen obdachlos und auf der Flucht seien, eine Situation, wie man sie in Syrien gesehen habe."

Saudi-Arabien hat im März 2015 seine Angriffe auf den Jemen mit Unterstützung der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate begonnen, und eine allseitige Blockade über das Land verhängt.

Seither sind mehr als 14 000 Menschen in diesem Land getötet worden, und Hunderttausende weitere wurden verletzt, sowie Millionen in die Flucht getrieben. Außerdem wurde das jemenitische Volk mit Cholera, Hungersnot und Medikamentenmangel konfrontiert.


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