Saudi-Arabien

HRW fordert Stopp von Waffenverkauf an Saudi-Arabien

HRW fordert Stopp von Waffenverkauf an Saudi-Arabien

Die internationale Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" (HRW) hat die USA, Frankreich und England aufgefordert, ihre Waffenverkäufe an das saudische Regime unverzüglich einzustellen.

In einer heute verbreiteten Erklärung bezeichnete HRW den tödlichen Angriff der saudisch-geführten Kriegsallianz auf einen Bus mit jemenitischen  Kindern in der Stadt Dahjan in der Provinz Saada im Norden des Landes als ein "klares Kriegsverbrechen" und die Waffenlieferanten vor "Mittäterschaft" gewarnt.

Bei dem Angriff am 09. August 2018 waren  nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mindestens 50 Menschen getötet worden, die meisten davon Kinder und Teenager. Weitere 77 Menschen seien verletzt worden.

Der HRW-Exekutivleiter, Kenneth Roth, hatte vor kurzem die USA, Frankreich und England aufgefordert, den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien einzustellen.

 Saudi-Arabien verteidigte den Angriff zum Entsetzen der internationalen Öffentlichkeit damit, dass der Bus ein legitimes Ziel der Militäroperation war.

In den ersten neun Tagen im August wurden laut UNHCR 450 Menschen im Jemen getötet. "Wir sind weiterhin Zeugen einer totalen Missachtung der Leiden der Menschen im Jemen", klagt das UNHCR.

Acht Millionen Kinder sind unterernährt, siebzig Prozent der Jemeniten können nicht aus eigener Kraft überleben. Sie alle sind wie eingesperrt in dem Gefängnis Jemen, zu dem ihre Heimat geworden ist.


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