Die dritte Intifada

Die dritte Intifada

Die Palästinenser erheben sich gegen die zionistische Besatzung: Intifada. Das Wort Intifada entstammt dem arabischen Wort für sich erheben, abschütteln oder etwas loswerden. Damit ist gemeint, dass die Palästinenser die illegale zionistische Besatzung loswerden wollen und sich wehren.

Die Palästinenser erheben sich gegen die zionistische Besatzung: Intifada. Das Wort Intifada entstammt dem arabischen Wort für sich erheben, abschütteln oder etwas loswerden. Damit ist gemeint, dass die Palästinenser die illegale zionistische Besatzung loswerden wollen und sich wehren.

Vor 30 Jahren, also 1987, gab es die erste Intifada. Israel versuchte alles, um diesen Aufstand zu beenden. Es sollten auf keinen Fall weitere Bilder in die Welt verbreitet werden, auf denen zu sehen ist, wie Kinder Steine auf zionistische Panzer werfen. Israelische Besatzungssoldaten brachen den palästinensischen Kindern die Knochen, damit sie keine Steine mehr werfen konnten. Die Hilfsorganisation Save the Children berichtete im Jahre 1990, dass fast 30.000 palästinensische Kinder medizinische Versorgung wegen ihrer Verletzungen durch Stockschläge benötigten.[1] Drei Jahre später nahmen die Massenaufstände ab.

Da sich an der Besatzung nichts geändert hat, begann im Jahre 2000 die zweite Intifada. Fünf Jahre lang gab es tägliche Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen Jugendlichen und zionistische Besatzungssoldaten. Dabei ging ein Bild vom 15-jährigen Faris Odeh um die Welt. Der Fotograf Laurent Rebours von der Nachrichtenagentur AP schoss das Bild am 29. Oktober 2000, welches Faris Odeh ganz allein vor einem Panzer der israelischen Armee zeigt, wie er diesen gerade mit Steinen bewirft. Zehn Tage später wurde Faris beim Steinewerfen von israelischen Soldaten niedergeschossen.[2]

In den Medien hört man nur von der ersten und zweiten Intifada. Es scheint, als gab es außer diesen beiden Aufständen seither keine weitere Intifada. In der Tat versucht Israel alles daran zu setzen, Aufstände als lokale Phänomene darzustellen. Weil eine Intifada, die sich auf ganz Palästina ausdehnt, zum einen den Zionisten sehr viel Geld kostet und zum anderen, weil sie sich davor existenziell fürchten. Die Organisation Minority Rights Group veröffentlichte 1995 einen Bericht, in dem die Kosten für die erste Intifada aufgelistet wurden. 120 Millionen Dollar im Monat haben die israelischen Repressalien gekostet und weitere 38 Millionen Dollar pro Monat kosteten die wirtschaftlichen Schäden.[3] Die Kosten für die zweite Intifada waren fast doppelt so hoch. Auch deswegen versucht Israel alles, um eine weitere Intifada zu verhindern.

Aber die dritte Intifada ist schon seit Jahren im Gange. Gerade in den letzten Tagen verbreiten sich immer mehr Videos, die zeigen, wie palästinensische Jugendliche verhaftet oder angeschossen werden. Das Verbrechen dieser Jugendlichen besteht darin, die Verbrechen der Zionisten ins Netz zu stellen. Wie die erst 11-jährige Bloggerin Janna Jihad aus der Stadt Nabi Saleh in der Nähe von Ramallah. Sie gilt als die jüngste Reporterin, die aus einem Krisengebiet berichtet. Mit ihren YouTube-Videos und ihren Live-Sendungen via Facebook hat sie bereits eine große Fangemeinde. Im letzten Jahr hat sie sich bei ihren Fans für die 250.000 Likes bedankt. Auch ihre Cousine mütterlicherseits, Ahed Tamimi, ist eine Berühmtheit im Widerstand gegen die zionistische Besatzung. Ahed Tamimi hat im Dezember 2017 einem zionistischen Soldaten eine Ohrfeige verpasst. Das wurde von einer Freundin gefilmt und ins Netz gestellt. Die Ohrfeige von Ahed Tamimi sorgte im israelischen Fernsehen für kontroverse Diskussionen über die Wirkung dieses Video auf das Ansehen Israels in der Welt. Ein Tag nach der Veröffentlichung des Videos wurde die minderjährige Ahed verhaftet.[4]

Die Zionisten haben in den letzten Jahren Hunderte Jugendliche verhaftet. Einer der Gründe für diese Festnahmen sind die Online-Aktivitäten der heranwachsenden palästinensischen Generation. Israel will auf jeden Fall verhindern, dass die Welt von seinen Verbrechen erfährt. Dank dieser Jugendlichen erfährt die Welt immer mehr Details über die Verbrechen der Zionisten. Israels brutaler Umgang mit den jungen palästinensischen Bloggern hat international für Aufsehen gesorgt. Dies führte dazu, dass die dritte Intifada nicht allein in Palästina stattfindet, sondern weltweit.

Die Panik der Zionisten vor einer dritten Intifada hat sie blind gemacht. Je brutaler die Zionisten jedes Anzeichen einer Intifada bekämpfen, desto mehr Material liefern sie den palästinensischen Online-Aktivisten. Durch die Niederschlagungen wurde zwar eine landesweite Intifada verhindert, aber die internationale Weltgemeinschaft wurde geweckt. Die dritte Intifada ist der internationale Aufstand gegen die Verbrechen der Zionisten. Und das wird die letzte Intifada sein vor der Befreiung Palästinas, inschallah.


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