Attentäter von St. Petersburg angeblich gefasst

Attentäter von St. Petersburg angeblich gefasst

18 Menschen wurden bei der Explosion eines Sprengsatzes in einem Supermarkt in St. Petersburg verletzt. Russische Sicherheitsbehörden melden jetzt die Festnahme des angeblichen Täters.

Der russische Geheimdienst FSB hat den mutmaßlichen Attentäter des Terroranschlags in einem Supermarkt in St. Petersburg festgenommen. Der Verdächtige sei am Samstag gefasst worden und werde nun vernommen, teilte der FSB der staatlichen Agentur Tass zufolge mit. Details zur Festnahme waren zunächst nicht bekannt.

Bei der Explosion waren am Mittwochabend 18 Menschen verletzt worden. Acht Verletzte befanden sich am Samstag immer noch im Krankenhaus. Die Detonation ereignete sich, als viele Russen wegen der Vorbereitungen für den Jahreswechsel und das orthodoxe Weihnachtsfest am 7. Januar unterwegs waren.

Das Nationale Antiterror-Komitee (NAK) hatte unmittelbar nach der Tat die Ermittlungen übernommen. Die Explosion sei durch eine selbstgebaute Bombe herbeigeführt worden, die in einem Schließfach in dem Supermarkt der Kette Perekrjostok deponiert gewesen sei, teilte das NAK mit. Die Bombe habe eine Sprengkraft gehabt, die "200 Gramm TNT gleichkommt".

"Der Verdächtige wird derzeit vernommen", teilte eine Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees mit. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete unter Berufung auf Ermittlerkreise, bei dem Festgenommenen handele es sich um einen 35 Jahre alten Bewohner von St. Petersburg, der Mitglied der nationalistischen "New Age"-Bewegung sei.


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