Myanmar

Papst unterstützt Palästina und die muslimische Minderheit in Myanmar

Papst unterstützt Palästina und die muslimische Minderheit in Myanmar

Das Oberhaupt der Katholischen Kirche Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft die internationale Gemeinschaft augefordert, der Lage in Palästina sowie der Situation der Muslime in Myanmar Beachtung zu schenken.

In seiner an die Welt gerichteten Weihnachtsbotschaft am Montag ging der Papst auf den Palästina-Konflikt ein und sagte, dass sich die Menschen in Palästina in Schmerz und Leid befinden. Die internationale Gemeinschaft solle gegenüber dieser Situation nicht gleichgültig sein.

US-Präsident Donald Trump hatte al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt des israelischen Regimes anerkannt. Der Schritt löste internationale Kritik aus und führte zu weiteren Unruhen. Die UN-Vollversammlung stimmte in einer nicht bindenden Resolution mit großer Mehrheit gegen eine solche Anerkennung. 

Papst Franziskus erinnerte auch an die Rohingya in Myanmar und forderte den Schutz dieser muslimischen Minderheit.  

Seit Beginn der Übergriffe der myanmarischen Armee auf die Rohingya-Muslime in der Provinz Rakhine am 25. August, sind veröffentlichten Berichten zufolge mehr als 6.000 Rohingya getötet und 8.000 weitere verletzt worden. 

Mit Blick auf die Kriegs- und Krisenländer in der Welt, betonte er das Leid der Flüchtlinge, insbesondere der Flüchtlingskinder und rief die Menschen auf, denen, die in Not aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika nach Europa fliehen, zu helfen.


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