Myanmar

Myanmars Armee plant Errichtung von Armeeposten in der Provinz Rakhine

Myanmars Armee plant Errichtung von Armeeposten in der Provinz Rakhine

Die Armee von Myanmar plant laut Menschenrechtsorganisation die Errichtung von Armeeposten in der vorwiegend von Muslimen bewohnten Provinz Rakhine.

Laut der Nachrichtenagentur "Reuters" von heute sagte dazu die für die Krisen zuständige Direktorin bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International(ai), Tirana Hassan: Was wir derzeit in Rakhine sehen, ist eine Art Besetzung der Wohnorte und Vermögen der muslimischen Bevölkerung.

Die Armee wolle dadurch ihr Verbrechen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya verbergen.

Mehr als eine Million Rohingyas leben im Bundesstaat Rakhine in Myanmar. Seit Ende August gab es dort eine neue Welle der Gewalt gegen die muslimische Minderheit, mehrere Hundert  Menschen sollen ums Leben gekommen sein. Aus Sicherheitsgründen hatte das Welternährungsprogramm Hilfslieferungen in Rakhine eingestellt. Seit Oktober 2016 geht die Armee Myanmars wegen angeblicher Angriffe auf Grenzposten gegen die Rohingya vor. Die Vereinten Nationen sprechen von "Völkermord" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".


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