Myanmar

Human Rights Watch: Akte myanmarischer Regierung muss an Internationalen Gerichtshof verwiesen werden

Human Rights Watch: Akte myanmarischer Regierung muss an Internationalen Gerichtshof verwiesen werden

Die nichtstaatliche Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch HRW hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, die Akte der myanmarischen Regierung in Bezug auf die Ermordung der Rohingya-Muslime an den Internationalen Gerichtshof weiterzuleiten

IRINN zufolge hieß es in der von HRW veröffentlichten Erklärung hierzu: "Die UNO-Mitgliedsstaaten müssen ein Verfahren zur Sammlung von Dokumenten schaffen, um die Regierung von Myanmar beim Internationalen Gerichtshof und anderen internationalen Gremien zu verklagen."

"Den Rohingyas in Myanmar, die von der ethnischen Säuberung durch die Armee des Landes betroffen sind, müsse dringend Gerechtigkeit zugesprochen werden", hieß es in der HRW-Mitteilung weiter.

Am 25. August hatte eine neue Gewaltwelle gegen die Rohingya-Muslime in der Provinz Rakhine begonnen, die bislang 400.000 Menschen zur Flucht in das benachbarte Bangladesch zwang. Bereits im Jahr 2012 war Rakhine Schauplatz von Angriffen der myanmarischen Armee und extremistischen Buddhisten gegen die Minderheit der Rohingyas gewesen. Eine Million Rohingyas sind in Myanmar ihrer Bürgerrechte beraubt.


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