Myanmar

HRW: Nach Einigung mit Bangladesch setzt die Armee in Myanmar Wohnhäuser der muslimischen Bevölkerung in Brand

HRW: Nach Einigung mit Bangladesch setzt die Armee in Myanmar Wohnhäuser der muslimischen Bevölkerung in Brand

Auch nach der Einigung mit der Regierung in Bangladesch haben die Armeekräfte von Myanmar Dutzende Wohnhäuser der muslimische Minderheit der Rohingya in Brand gesetzt.

Laut "Daily Mail" von heute teilte  die in New York ansässige Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch"(HRW) dazu mit, nur einige Tage nach der Einigung zwischen Myanmar und Bangladesch über die Rückkehr der Rohingya-Muslime setzte die Armee von Myanmar Dutzende Wohnhäuser der muslischen Minderheit in Brand.

Über 600.000 Rohingya sind seit Ende August geflohen, weil ihre Dörfer in Brand gesteckt und Menschen ermordet wurden. Myanmar bestreitet eine ethnische Säuberung. Nach Angaben des UN- Flüchtlingshilfswerkes UNHCR handelt es sich um einen der größten humanitären Notfälle weltweit.

Die Zahl der Rohingya wird auf 1,3 Millionen geschätzt. Die Muslime werden im buddhistischen Myanmar seit Jahrzehnten verfolgt. Die Regierung sieht sie als illegale Einwanderer und verweigert den meisten die Staatsbürgerschaft, obwohl viele schon mit den britischen Kolonialherren im 19. Jahrhundert in die Rhakine-Region kamen.

Myanmar und Bangladesch hatten sich im November  auf eine Rückführung der geflohenen Rohingya verständigt. Die beiden Länder unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung, die eine Rückkehr für die Angehörigen der muslimischen Minderheit ermöglichen soll. Nach Angaben der Regierung in Dhaka sollte die Rückführung binnen zwei Monaten beginnen. Nach diesen Ereignissen ist  die Rückführung  ins Stocken geraten.


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