Zukunft des Islamischen Unterrichts noch offen

Zukunft des Islamischen Unterrichts noch offen

In Bayern wird über die Zukunft des islamischen Unterrichts weiter diskutiert. Die Erprobungsphase des aktuellen Modellversuches endet 2019, wie es weiter gehen soll, ist unklar.

Bayern hat noch keine Entscheidung über die Zukunft des islamischen Unterrichts an den Schulen getroffen. Der Modellversuch habe sich jedoch einer ersten wissenschaftlichen Evaluation zufolge als „erfolgreiches Angebot“ und „gesellschaftlich-integrativ“ erwiesen, sagte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Freitag in München. Über das weitere Vorgehen nach Ende der Erprobungsphase 2019 werde rechtzeitig entschieden.
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Einen Islamunterricht nach Maßgabe des Grundgesetzes müsste eine islamische Religionsgemeinschaft tragen. Erst jüngst hatte jedoch das Oberverwaltungsgericht Münster einen entsprechenden Anspruch des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland und des Zentralrats der Muslime (ZMD) in Deutschland sowie dementsprechend das Recht auf islamischen Religionsunterricht abgelehnt. Im IslamiQ-Interview zeigte sich der ehemalige Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, enttäuscht über das Urteil.  Muslime würden dadurch weiter in der religionsverfassungsrechtlichen Grauzone gelassen. Dort seien sie von der politischen Großwetterlage abhängig. „Jahrzehntelang wurde die Anerkennung der islamischen Religionsgemeinschaften durch die Politik verschleppt“, so Kizilkaya.


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