Positive Beziehung zwischen Religiosität und Bildungserfolg

Positive Beziehung zwischen Religiosität und Bildungserfolg

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass eine positive Beziehung zwischen dem religiösen Engagement von Schülern und ihrem Bildungserfolg besteht. Entscheidend seien der Wohnort und die Nachbarschaft.

Die Religiosität von muslimischen Schülern steht guten schulischen Leistungen nicht im Weg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Sozialforscher Sarah Carol von der Universität Köln und Benjamin Schulz vom Wissenschaftszentrum Berlin. Schulleistungen hängen bei Kindern mit Migrationshintergrund von der Form des religiösen Engagements und der Wohnlage in integrierten Nachbarschaften ab, wie die Universität Köln am Dienstag mitteilte. Unterschiedliche Studien seien bisher zu dem Ergebnis gekommen, dass in Deutschland solche Kinder geringere Schulleistungen erbringen als Kinder ohne Migrationshintergrund.

Das Engagement von Kindern und Jugendlichen in Moscheen geht laut Studie mit besseren Schulleistungen einher, wenn sie nicht in überwiegend muslimischen Nachbarschaften leben. Religiöse Organisationen und eine religiöse Einstellung stünden dann in einer positiven Beziehung zum Bildungserfolg. Für christliche Kinder mit Migrationshintergrund spiele Religiosität kaum eine Rolle für den Bildungserfolg.

Die Studie (Religiosity as a bridge or barrier to immigrant children’s educational achievement?) stützt sich laut Uni Köln auf die Daten des Nationalen Bildungspanels. Sie wurde in der Fachzeitschrift „Research in Social Stratification and Mobility“ veröffentlicht.


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