Kein Muslim-Hass nach Anschlägen

Kein Muslim-Hass nach Anschlägen

Die mörderischen Anschläge in Spanien haben bislang nicht zu einer breiten Stimmung gegen Muslime geführt. Bis auf Einzelfälle blieb es friedlich. Die Gründe liegen in Spaniens Geschichte.

„Ihr werdet alle sterben, verdammte Moslems“, sprühten Unbekannte an die Tür der Moschee in der katalanischen Gemeinde Montblanc. Mit dem Schriftzug „Tod dem Islam“ wurde die Außenwand einer Moschee in der Madrider Vorstadt Fuenlabrada beschmiert. Auch im Internet kam es in den Tagen nach den islamistischen Anschlägen in Barcelona und Cambrils zu Hasskommentaren und Beleidigungen gegen Muslime. Bei den Anschlägen kamen vor zwei Wochen 16 Menschen ums Leben, 130 wurden verletzt. Doch eine Welle von Attacken auf Moscheen und islamische Kulturzentren gab es nicht. Selbst nach den Zuganschlägen 2004 in Madrid, bei denen 191 Menschen starben, war in Spanien keine Islamophobie ausgebrochen.


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