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Revolutionsoberhaupt bei Putin-Treffen: Syrien-Frage hat gezeigt, den USA kann Einhalt gewährt werden

Revolutionsoberhaupt bei Putin-Treffen: Syrien-Frage hat gezeigt, den USA kann Einhalt gewährt werden

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution hat bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten auf die Niederlage der USA in der Syrien-Frage verwiesen und betont, den Vereinigten Staaten kann durchaus Einhalt gewährt werden.

Die Zusammenarbeit Irans und Russlands in der Syrien-Frage bezeichnete das Revolutionsoberhaupt als ein leuchtendes Beispiel und eine besonders gute Erfahrung für die bilateralen Kooperationen beider Länder, die man auch auf weitere Fragen der Welt ausgeweiten könne.

Er sagte, wenn beide Staaten zusammenarbeiten, wird es ihnen gelingen, die USA in ihren Schranken zu halten, denn Washington stellt eine Gefahr für die Menschheit dar.

Die Syrien-Frage bezeichnete Ayatollah Khamenei als ein erfolgreiches Exempel dafür, dass den USA Einhalt gewährt werden kann.

"Die USA sind in Syrien gescheitert und haben ihre Ziele nicht erreicht."

Die US-Sanktionen gegen die drei Länder Iran, Russland und die Türkei nannte das Revolutionsoberhaupt einen gemeinsamen und wichtigen Punkt dafür, die Zusammenarbeit untereinander auszuweiten. Er betonte, Iran und Russland sollten während der Ausweitung ihrer politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die auf dem Teheraner Gipfel getroffenen Vereinbarungen genau befolgen.

In seinen weiteren Ausführungen ging das Oberhaupt der Islamischen Revolution auf das Atomabkommen ein und unterstrich, dass Teheran diesbezüglich eine Stellung beziehen werde, die sowohl zu Gunsten der Interessen und Würde des Landes wie auch der der iranischen Nation sei.

Ayatollah Khamenei zufolge sei Iran seinen Verpflichtungen zum Atomabkommen bislang treu gewesen, während die Europäer dies jedoch nicht waren. Es sei nicht hinnehmbar, dass Iran seine Verpflichtungen zur Nuklearvereinbarung zu Gänze erfülle und die Europäer dies jedoch nicht tun.

Laut dem Oberhaupt der Islamischen Revolution versuchen die Amerikaner bereits seit 40 Jahren, die Islamische Republik zu entwurzeln. Iran habe während dieser Zeit um das 40 fache Widerstand geleistet und genau dieser Widerstand und die iranischen Erfolge seien ein Zeichen dafür, dass man den USA Einhalt gewähren kann.

Mit Betonung darauf, Russland könne auch eine wichtige politische Rolle in anderen Fragen spielen, ging Ayatollah Khamenei auf die katastrophale Lage der Bevölkerung im Jemen und deren Tötung durch Saudi-Arabien ein und fügte hinzu: Es steht außer Frage, dass die Saudis ihre Ziele im Jemen nicht erreichen und die standhaften Menschen dort nicht in die Knie zwingen können.

Der russische Präsident äußerte seinerseits sein Bedauern darüber, dass manche Seiten ihren Verpflichtungen aus dem Atomabkommen nicht nachkamen und bekräftigte: Mit ihren unpassenden Maßnahmen haben die USA die Lage ruiniert. Obwohl die Europäer behaupten, nach Wegen für den Erhalt des Atomabkommens zu suchen, sind sie aufgrund ihrer US-Abhängigkeit dennoch nach Washington ausgerichtet.


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