Iran

Iranophobie - ein fester Bestandteil der US-Regionalpolitik

Iranophobie - ein fester Bestandteil der US-Regionalpolitik

Die US-Regierungsverantwortlichen waren immer darauf aus, eine Politik mit zwei Hypothesen gegen Iran zu verfolgen und das sogar vor dem Amtsantritt Donald Trumps.

Die US-Regierungsverantwortlichen waren immer darauf aus, eine Politik mit zwei Hypothesen gegen Iran zu verfolgen und das sogar vor dem Amtsantritt Donald Trumps.

Als Erstes sagten sie Iran eine einmischende Rolle in der Region nach und zweitens würde jeder Schritt, der im Bereich des Nuklearprogramms, der Raumfahrt-Wissenschaft sowie Lokalisierung der Verteidigungskapazitäten unternommen werde bedeuten, dass Iran eine Bedrohung für die Region sei. Hingegen bezeichnen die USA jede ihrer Interventionen und die Destabilisierung sowie die Besatzung z.B. in Afghanistan und im Irak als eine Herstellung der regionalen Sicherheit.

Im Rahmen dieser doppelzüngigen Politik und während seines Besuchs in der Region warf US-Vizepräsident Mike Pence in seinen durchgesickerten Äußerungen Iran vor, die Sicherheit in der Region zu zerstören und den Terrorismus zu unterstützen. Er versuchte, ein positives Bild von der Rolle der USA in West-Asien zu entwerfen.

Wir werden Iran niemals erlauben, Atomwaffen zu besitzen und die Regierung von Trump unter seine Kontrolle zu bringen, sagte Mike Pence vor den US-Soldaten in Jordanien. 

Die Äußerungen von Pence kamen nicht so unerwartet, weil Trump vor einem Jahr diesen Ansatz in der Region mit dem Projekt "Iranophobie" begonnen hatte. Auf seiner ersten Auslandsreise besuchte Trump die saudische Hauptstadt Riad und stellte eine Idee für die Gründung einer arabischen NATO vor. Er unterzeichnete dort Militärabkommen im Wert von 400 Milliarden Dollar mit Saudi-Arabien. Bei den meisten Verträgen handelte es sich um Waffenkäufe.

Der Assistent und Berater des Oberbefehlshabers des iranischen Streitkräfte, Generalmajor Yahya Rahim Safavi, sagte über die politischen und militärischen Beziehungen der arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfs zu den USA: "Tatsache ist, dass die derzeitigen und ehemaligen Präsidenten des Weißen Hauses genau wissen, wo die Quelle des Extremismus in der Region ist. Politik und finanzielle Motive haben jedoch zu einer Änderung in der Haltung und den Äußerungen des derzeitigen US-Präsidenten geführt. Tatsächlich profitieren die USA sehr von der regionalen Unsicherheit und den Spannungen zwischen den islamischen Ländern in der Region."

Die USA verfolgten insbesondere in den letzten Jahren eine doppelzüngige Politik in der Region und setzen ihre Einmischungen in die internen Angelegenheiten der west-asiatischen Länder zur Unterstützung des israelischen Regimes fort. 

Das Mitglied des Hamas-Politbüros, Nafiz Azam, sagte: Der Besuch von Pence im Nahen Osten ist zugunsten des zionistischen Feindes, um den Friedensprozess zwischen den Palästinensern und Israelis wieder aufzunehmen. 

Trump nutzt mit Unterstützung Saudi-Arabiens und Jordaniens die der Region auferlegten Krisen, um die Konflikte weiter auszudehnen. 

Der iranische Experte für internationale Fragen, Mahmud Ghasemi, erklärte hierzu: "Die Amerikaner wollen Unsicherheit und Konflikte zwischen den islamischen Ländern in der Region. Einige regionale Regime, wie Saudi-Arabien sind für die Umsetzung der US-Pläne in der Region zuständig."

Die Reise des US-Vizepräsidenten in die Region bedeutet lediglich eine Fortsetzung des US-Projekts für den Nahen Osten. Diese Politik ist aber niemals im Interesse der regionalen Länder. 


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