Iran

Ayatollah Sistani-Vertreter: Mit Parolen können Dienstleistungen nicht verwirklicht werden

Ayatollah Sistani-Vertreter: Mit Parolen können Dienstleistungen nicht verwirklicht werden

Der Vertreter des bedeutenden schiitischen Gelehrten im Irak, Großayatollah Sistani, hat die irakische Regierung kritisiert und betont, Dienstleistungen an den Bürger können mit Parolen nicht verwirklicht werden, dazu bedarf es Taten.

In seiner gestrigen Freitagspredigt hob Seyed Ahmad al-Safi ferner hervor, dass zufriedenstellende Dienste an den Menschen gegenseitiges Vertrauen voraussetze, das zwischen den Verantwortlichen und den Bürger herrschen müsse. Um dies in die Tat umzusetzen, bedarf es Zeit, sagte er.

Unterdessen kritisierte ein weiterer Großayatollah im Irak gestern in einer Erklärung die Verzögerung bei der Bildung einer neuen Regierung und hob hervor: Die jüngsten Ereignisse im Land zeigen, dass bei der Zusammenarbeit zwischen den Bürgern und Regierungsverantwortlichen ein Spalt herrscht und manche von diese Differenzen profitieren.

Ayatollah Naghi Modaresi übte zudem Kritik an der Schwäche irakischer Funktionsträger bei der Bereitstellung von Dienstleistungen, was zu Protesten in den südlichen Regionen des Landes geführt hat.

Die Proteste begannen vor zwei Wochen in der südlich gelegenen Provin Basra und in Wasit im Osten des Landes und weiteten sich dann auf weitere Provinzen im Süd- und Zentralirak aus.

Die Menschen protestieren gegen die hohe Arbeitslosigkeit und schlechte Infrastruktur, wie auch gegen Strom- und Wassermangel im Land.


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