Online-Aufmarsch der Rechtsextremisten macht Sorge

Online-Aufmarsch der Rechtsextremisten macht Sorge

Zwar verlieren rechte Aufmärsche und Kameradschaften an Bedeutung. Dafür gewinnt die Online-Propaganda der Populisten an Einfluss und es gibt neue Formen von Rechtsextremismus. Wie sehen die in Niedersachsen aus? Und was kann dagegen getan werden?

Zwar ist die Zahl der Rechtsextremisten in Niedersachsen weiter rückläufig, die Propaganda von Populisten aber greift im Internet immer weiter Raum. Diese schüren dort Hass gegen Fremde und insbesondere Muslime. Das Ergebnis: Die Schwelle des Sagbaren sinke und der demokratische Grundkonsens gerate in Gefahr, so warnt zumindest der Verfassungsschutz.

Während der Mitgliederschwund bei der rechtsextremen NPD anhält, ist eine Durchdringung der AfD mit Rechtsextremisten in Niedersachsen derzeit nicht festzustellen. Rechte Kameradschaften haben schon lange als Sammelbecken ausgedient, daneben haben sich in Nordost-Niedersachsen kaum öffentlich bemerkt aber beobachtet vom Verfassungsschutz völkische Siedlungen in von Rechten aufgekauften Bauernhöfen etabliert.

Durch das Internet haben sich die Verbreitungswege rechter Ideologie grundlegend verändert: Extremistische und populistische Strömungen vermischen sich auf einschlägigen Foren, wie der Verfassungsschutz beobachtet. Fremdenfeindliche Vorurteile verstärkten sich in diesen „Echokammern“ des Internets.


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