Kurz verlangt völlig neue EU-Flüchtlingspolitik

Kurz verlangt völlig neue EU-Flüchtlingspolitik

Österreichs neuer Kanzler Sebastian Kurz schlägt sich im EU-Flüchtlingsstreit auf die Seite von Ungarn und Polen. "Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen.

Österreichs neuer Bundeskanzler Sebastian Kurz fordert einen Kurswechsel in der europäischen Flüchtlingspolitik: Die Verteilung von Migranten in der EU nach festen Quoten sei ein Irrweg. "Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu zwingen, bringt Europa nicht weiter", sagte der 31-jährige konservative Politiker der "Bild am Sonntag".

"Wenn wir diesen Weg fortsetzen, spalten wir die Europäische Union nur noch weiter", sagte Kurz. Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen.

Im September 2015 hatten die EU-Innenminister erstmals gegen den Widerstand osteuropäischer Staaten beschlossen, 120.000 Asylbewerber nach einer Quotenregelung innerhalb der EU zu verteilen. Die Folge war ein Riss quer durch die Union.


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