Deutschland

Der Satan in mir ist stark

Der Satan in mir ist stark

Was die Leute über sie denken, ist vielen egal, trotzdem fühlen sie sich einsam: Das Leben und die Herausforderungen deutscher Konvertiten beschreiben die Bücher von Esra Özyürek und Susanne Kaiser.

Ele fand im Islam die festen Werte, die sie in ihrem Leben so lange vermisst hatte: „Ich habe meine Erfüllung gefunden“, sagt sie. Ihr Ideal ist eine Gesellschaft, in der sich jeder um den anderen kümmert. Der Imam Ferid glaubt, die Muslime müssten offensiv „für bestimmte Grundwerte einstehen“ – zum Beispiel für ein konservatives Familienbild. Im Islam, in Religion generell sieht er „die wichtigste Quelle für Moral“, ohne die die deutsche Gesellschaft auf die schiefe Bahn zu geraten drohe. Die tief verschleierte Mareike sagt, das Wichtigste sei für sie, „Allah nicht zu enttäuschen“. Was die Leute über sie dächten, sei ihr egal. Und Aamal, die erst vor kurzem Muslimin geworden ist, macht sich ununterbrochen Gedanken darüber, ob sie die islamischen Regeln auch lückenlos befolgt: „Denn der Satan in mir ist sehr stark.“


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