Berlin

Brandanschlag auf eine Moschee in Berlin

Brandanschlag auf eine Moschee in Berlin

Drei extremistische Jugendliche haben eine Moschee im Berliner Bezirk Reinickendorf absichtlich ins Brand gesetzt.

Das Innere des Gebäudes wurde dabei stark beschädigt, teilte die Polizei am Sonntagabend mit.  Zeugen entdeckten eine eingeworfene Scheibe im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses sowie ein Feuer in den Räumen des türkischen Moscheenvereins, der zum Ditib-Verband gehört. Es soll nach Angaben der Polizei von einer politisch motivierten Straftat ausgegangen werden.

"Die meisten Räumlichkeiten unserer Moschee sind weitestgehend nicht mehr nutzbar", teilte die Koca-Sinan-Camii-Gemeinde mit. "Ein Anschlag auf ein Gotteshaus, egal aus welchem Grund, ist nicht akzeptabel und nicht hinnehmbar."

Ditib (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) ist der Dachverband der rund 900 türkisch-islamischen Vereine in Deutschland und vertritt nach eigenen Angaben rund 70 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime.

Die Beziehungen zwischen Ankara und Berlin sind seit einem Jahr angespannt. Nach der Absage des Wahlkampfauftritts der türkischen Regierungsverantwortlichen und Politiker in Deutschland ist es zu einer Zuspitzung der Spannungen zwischen beiden Ländern gekommen.


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