Deutschland

16 Stunden Durst

16 Stunden Durst

In der Fastenzeit ertragen Muslime sechzehn Stunden Hunger und Durst – und das 30 Tage lang. Kinder müssen nicht mitmachen. Manche tun es trotzdem. Lehrer und Ärzte warnen.

Seit Mittwoch fasten die Muslime. Sie frühstücken nachts, bevor die Sonne aufgeht, und essen und trinken erst wieder, wenn der Mond am Himmel steht. Dazwischen ertragen sie sechzehn Stunden Hunger und Durst, und das dreißig Tage lang. Weil das so hart ist, sind Schwache davon befreit: Kranke und Schwangere zum Beispiel, und sogar Frauen, die gerade menstruieren. Kleine Kinder eigentlich auch.

Aber manche Grundschüler in Deutschland fasten. Oder versuchen es. Lehrer und Ärzte haben den Eindruck, dass es mehr werden. Schon länger bemühen sich viele Schulen, Schulfeste nicht in den Fastenmonat zu legen, weil dann die Eltern nicht mitessen können. Nun hört man aber auch, dass Feste verschoben werden, weil Schüler fasten. In Frankfurt erzählen das Lehrer und Eltern aus mehreren Schulen, darunter auch eine Grundschule. Was das Fasten mit kleinen Kindern macht, haben Lehrer in den vergangenen Jahren schon beobachtet. Sie erzählen gern davon, weil sie besorgt sind und oft nicht wissen, was sie tun sollen.


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