Universität kann Islam-Institut aufbauen

Universität kann Islam-Institut aufbauen

Nach monatelangen Debatten gründet die Berliner Humboldt-Universität (HU) ein Institut für Islamische Theologie. Das Kuratorium stimmte am Freitag dem Projekt zu.

Die Berliner Humboldt-Universität (HU) kann mit der Einrichtung eines Instituts für Islamische Theologie beginnen. Am Freitag stimmte das HU-Kuratorium dem Projekt zu, wie die Universität bekannt gab. Dem Gremium gehören zumeist Experten an, die nicht an der Humboldt-Universität tätig sind, unter ihnen die frühere Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (beide SPD).

Nach eigenen Angaben leitet die Universität nun weitere Schritte zum Aufbau der Einrichtung ein, das dem HU-Präsidium als Zentralinstitut zugeordnet wird. Unter anderem werden vier Professuren ausgeschrieben sowie eine Berufungskommission und ein Institutsbeirat etabliert. Zudem sind zwei weitere Professuren beim Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragt.

Das Institut soll zum Wintersemester 2019/20 seinen Lehrbetrieb aufnehmen, wie der Gründungsdirektor Michael Borgolte erklärte. Es soll vor allem Imame und Religionslehrer ausbilden. Für den Aufbau stellt das Land Berlin bis 2022 insgesamt rund 13,8 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesweit gibt es bereits fünf Islam-Institute an Hochschulen.


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