Bundestag debattiert über Religionsfreiheit

Bundestag debattiert über Religionsfreiheit

Der Bundestag hat sich über die Lage der Religionsfreiheit in der Welt beraten. Viele werden aufgrund ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt. Auch die Religionsfreiheit der Juden und Muslime soll besser gewährleistet werden.

Das Menschenrecht auf Religions- und Gewissensfreiheit steht nach den Worten des neuen Regierungsbeauftragten für Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), zunehmend unter Druck. In zwei Drittel aller Länder würden Menschen aufgrund ihres Glaubens diskriminiert, unterdrückt oder verfolgt, beklagte Grübel am Donnerstag im Bundestag bei der Debatte über den ersten Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Angesichts von Übergriffen gegen Juden und Muslime in Deutschland forderten Vertreter aller Fraktionen, die Religionsfreiheit auch hierzulande besser zu gewährleisten.

Redner von SPD, FDP, Grünen und Linkspartei übten scharfe Kritik am bayrischen Kreuz-Erlass als politische Instrumentalisierung der Religion. Zugleich warfen zahlreiche Abgeordnete der AfD vor, mit ihrer Grundsatzkritik am Islam, religiöse Gruppen gegeneinander auszuspielen. Die AfD wiederum machte den politischen Islam für die Unterdrückung religiöser Minderheiten in vielen Ländern verantwortlich.


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