AfD verabschiedet Wahlprogramm

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  • Source : apa
Brief

Die AfD streitet auf ihrem Parteitag in Köln heftig über Themen wie Islam, Kirchenpolitik und Mindestlohn. Uneingeschränkte Einigkeit herrscht nur in einem Punkt: Die AfD will, dass weniger Ausländer nach Deutschland kommen.

Alexander Gauland und Alice Weidel werden die AfD als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl führen. Das beschloss die Partei auf ihrem Bundesparteitag am Sonntag in Köln. Die 38-jährige Unternehmensberaterin Weidel wird dem wirtschaftsliberalen Lager der AfD zugerechnet, der 76-jährige Gauland gilt als Vertreter des nationalkonservativen Flügels. Der Wahl des Spitzenduos war ein turbulenter Parteitag vorausgegangen, auf dem die AfD nach langen Debatten ihr Wahlprogramm beschloss.

Darin fordert die Partei, die „ungeregelte Massenimmigration in unser Land und in unsere Sozialsysteme“ zu beenden. Erneut bekräftigte sie ihren Standpunkt, wonach der Islam nicht zu Deutschland gehört. Gefordert wird außerdem eine famlien- und kinderfreundliche Politik, „damit Deutschland sich nicht abschafft“.

Die Delegierten entschieden sich dagegen, den Ruf nach einer Freigabe der passiven Sterbehilfe nach Schweizer Vorbild in das Programm aufzunehmen. Keine Mehrheit fand auch eine Initiative nach einem Verbot der Beschneidung bei Jungen.


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