„Feindeslisten“ von Rechtsextremen: Linke kritisiert Ministerium

„Feindeslisten“ von Rechtsextremen: Linke kritisiert Ministerium

Auf „Feindeslisten“ von Rechtsextremisten sollen in Deutschland 35 000 Menschen stehen. Die meisten Namen davon wurden aus dem Nordosten geliefert. Die Linke kritisiert, dass die Betroffenen nicht informiert wurden.

Der Umgang des Innenministeriums in Schwerin mit sogenannten Feindeslisten von Rechtsextremisten stößt bei der Linksfraktion weiterhin aus massive Kritik. Wer auf diesen Listen stehe, müsse endlich von den Behörden darüber informiert werden, forderte am Donnerstag der innenpolitische Fraktionssprecher, Peter Ritter. „Es ist für die Betroffenen unzumutbar, im Unklaren gelassen zu werden“, sagte er.

Hintergrund ist eine Antwort der Bundesregierung auf eine Linken-Anfrage: Demnach haben Rechtsextremisten Listen mit insgesamt 35 000 politischen Gegnern angefertigt, die im Krisenfall getötet werden sollen. 25 000 Namen davon seien von der Preppergruppe „Nordkreuz“ aus Mecklenburg-Vorpommern geliefert worden.

Als Prepper (von engl. prepare – vorbereiten) werden Personen bezeichnet, die sich mit Vorräten auf Unwetter vorbereiten, aber auch solche, die den Untergang der Zivilisation befürchten und sich gegebenenfalls mit Waffen vor vermeintlichen Gegnern schützen wollen. Nicht alle Prepper sind Rechtsextreme, die Grenzen sind jedoch laut Experten häufig fließend.


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