Türkei und USA legen Visastreit bei

Türkei und USA legen Visastreit bei

Fast drei Monate lang war die Visavergabe zwischen den USA und der Türkei eingefroren. Nun legen die Länder ihren diplomatischen Zwist bei - allerdings nicht ohne neue Missverständnisse.

Die Visavergabe zwischen den USA und der Türkei soll sich wieder normalisieren. Die US-Botschaft in Ankara teilte via Twitter mit, dass die Vertretungen in der Türkei wieder Visa an türkische Staatsbürger vergeben werden. Kurz danach kündigte die türkische Botschaft in Washington den gleichen Schritt an.

Damit endet ein fast drei Monate andauernder diplomatischer Zwist zwischen den beiden Ländern. Auslöser des Ärgers war die Festnahme zweier Mitarbeiter von US-Konsulaten in der Türkei. Die USA hatten diesen Schritt scharf kritisiert und als Konsequenz die Vergabe von Visa in ihren Vertretungen in der Türkei eingestellt. Im Gegenzug setzte auch die Türkei die Visavergabe an US-Staatsbürger aus.

Bereits im November hatte sich der Konflikt etwas entspannt, beide Seiten begannen damals, Visa in begrenztem Umfang zu vergeben. Nun ist die Türkei den USA offenbar entgegengekommen: Nach Angaben der US-Botschaft sicherte die Regierung zu, dass es keine Ermittlungen gegen weitere lokale Mitarbeiter von US-Vertretungen im Land gebe. Außerdem wolle die Türkei die US-Behörden in Zukunft über eventuell bevorstehende ähnliche Festnahmen informieren.


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