Myanmar

Cholera - Neues Problem der Rohingya-Muslime in Flüchtlingslagern

Cholera - Neues Problem der Rohingya-Muslime in Flüchtlingslagern

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einem Cholera-Ausbruch in den überfüllten Flüchtlingslagern in Bangladesch gewarnt, das Gastgeber von rund 436.000 Rohingya-Muslimen ist.

"Hunderttausende Flüchtlinge aus Myanmar, die in knapp 70 Lagern an der Grenze zu Bangladesh leben, hätten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen", erklärte die WHO am Montag.

Auch Lebensmittel und Medikamente seien nach dem WHO-Bericht in den Lagern knapp. Das Risiko für einen Cholera-Ausbruch sei "sehr hoch". Darum sollten sich alle Sorgen machen. Die Situation ist immer noch kritisch.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen warnte letzte Woche ebenfalls vor einer allgemeinen Krise im Hygienebereich und bekräftigte die Verstärkung der humanitären Hilfe für die Flüchtlinge. 

Seit Ausbruch der Gewalt gegen die Rohingya-Muslime am 25.August sind nach UN-Angaben insgesamt 436.000 Angehörige der muslimischen Minderheit nach Bangladesch geflohen. Die Regierung von Myanmar hat dieser Minderheit die Staatsbürgerschaft abgesprochen und ihnen ihre Bürgerrechte entzogen.


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